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Meine Lieder


Liedertexte CD 2008

1. Wootermöhl
2. Muss di nich argern
3. Bangebüx
4. Föhrjohr
5. Liebes Händchen
6. Mien Kind nu hör mi to
7. Mien Vadder
8. lk schenk di rote Rosen
9. Die Weser
10. Freue di
11. Mien Rokoko Lady
12. Kleine Kinder lügen nicht
13. Mein kleiner Zaunkönig
14. Geh mal

Liedertexte CD 2009/2010

1. ALKOHOL
2. Beim Doktor
3. Dat wi us droopen heppt
4. Drink lever Melk
5. Du brukst di nicht to schomen
6. Es tut mir Leid
7. Gut tun macht Schule
8. Ich bin der Nabel der Welt
9. Jan
10. Meta
11. Mien Modder segg
12. Teilen wir doch unser täglich Brot
13. Beipackzettel
14. WUNDERMEDIZIN


Liedertexte CD 2011

1. Beweg di nu
2. Koffer
3. Guten Morgen
4. Do wat du wullt
5. Schwienegrippe
6. Gieriger Politiker
7. Omas Karkenschloop
8. Jan Klookschieter
9. Kleiner Mann, was nun?
10. Mein Papagei
11. Mariam
12. Enkelchen
13. Ärzte
14. Wir haben Schwein gehabt
15. Verlooten
16. Stuhr Lied


Liedertexte CD 2012
1. Adele und Dirk
2. Alleen
3. De Postillion
4. De Schiet
5. De Vogelgrippe
6. Fredi
7. Harvstwind
8. Ich freue mich
9. Ich will leben
10. Ik will no Hus hen
11. Kartüffeln klei’n
12. Mein Esel
13. Muh, Muh, Muh
14. Schlaf ein
15. Vergohn
16. Wenn ich ein König wär’
17. Wir bauen uns ein Häuschen

Liedertexte CD 2015

1. Gier und Frau
2. De Floh in Hemd
3. Coptain Fritzi
4. Keen Tiet
5. Jan Neeschier
6. Toversicht
7. Oma und Opa
8. Kalle Isenknee
9. Lampedusa
10. Mien Appelboom
11. De Lebenskünstler
12. Denn disse Welt is wunnerschön
13. De BSE
14. Bit no Hawaii
15. Susanna, so it dat Leben
16. Wi Dörpkinner
17. Reck mi diene Hand
18. Zu Besuch

Liedertexte CD 2017

1. Sommertiet
2. De Näse
3. Mien lüttje Kolibri
4. De Blocklander Nachtigall
5. Ik löppel miene Soppen ut
6. Miene Mama, miene Oma
7. Lili
8. No´n Melken
9. Use Opa
10. Mein kleines Teufelchen
11. Ich suche ein Herz
12. Wir lieben alle Kinder
13. Rose-Marie
14. Du bist bi mi in Harten
15. Fredi´s Droom
16. Wer weet
17. Du bist alleene gohn
18. In Golden City

 

Wootermöhl

 

1. Dat Möhlrad, dat dreiht sik, wenn it Wooter kriegt.
Denn ohne Wooter dreiht sik eenfach nicht.
So wie eene Koh, wenn du se melken wullt,
no'n Suppen erst de Melk in Ammer strullt.
Dat Möhlrad, dat dreiht mit Kraft den grooten Stehen,
ganz umweltfründlich eenfach wie keen een.
De mohlt dat harte Koorn to finet Mehl,
dat spoort dat Kaun und diene Tähn blieft heel.

2. De Sünne, de schient dör't tweie Finster matt,
und grau von Mehlstoff is de Möhlenkatt.
De holten Röhr quietscht, se rattert und se dreiht,
und buten up den Meeß de Hohne kreiht.
De Müller , de schleept de Säcke hopp, hopp, hopp,
Dat Schweet, dat loopt ehm von Hals und Kopp.
De Mütz im Nacken, gries, de Knooken möhr.
He lacht mi to: "Moin Hein, dien Koorn is dör."

3. Mit Peert und mit Woogen fährt Hein vergnögt no Hus.
"Ik bin retur, von Müller schönen Gruß."
De Arnt, de WI haarn, de weer dit Johr ganz good.
Wi dankt, dat gifft us wedder nee'n Moot.
Nu heppt jo us Heini und Meta wedder Mehl,
und all kriegt im Johr jeden Dag ehr Deel,
as Kooken, Klütschen, Gruben, Goord und Brot.
Genog for all und keener liert Not.

 

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Muß di nicht agern !

Muß di nicht agern, wat allns so passeert 
ist so merkwürdig und meistens for'n Steert.
Muß jümmer weeten, de Lüd sind nicht klook.
Jeder hett een Vogel und du hest een ook.

Muß di nicht agern, wer in Berlin regiert,
muß di bloß wunnern, wat dor so passeert
Sind alle "Schnacker'', schnackt alle klook,
hebbt all een Vogel und spinn dot se ook.

Muß di bloß wunnern, wie danzt se so dull,
um goldene Kalber mit Taschen ganz full.
Seht nicht de Seelen, de Bloom und de Welt,
seht bloß vor Gierheit dat silberne Geld.

Muß di bloß wunnern, wie danzt se so gau,
wird jümmer oller, grauer und mau.
Fallt so up eemol um up de Schnutt,
wech is dat Leben, vorbi und ganz ut.

Muß di nicht agern, wenn de Wind so dull weiht,
muß di bloß wunnern, wie allns wietergeiht.
Muß jümmer weeten, wie schön is de Welt,
bruckst nix betohlen, de kost gor keen Geld.....
.

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Bangebüx

1. Jan seet in Modders Lief und wull nicht rut.
He schoote disse Welt und den Disput.
De Doktor trock ehm rut an beide Ohrn.
So weer us Jan up disse Welt gebor'n.
De Doktor nahm ehm up den Arm und singt und lacht und singt:

Ref.: Du bist een Bangebüx,du hest de Boxen full,
Dat help nu allens nix, dor mußt du dör wie'n Bull.

2. Jan ging no hoogen School, he weer nicht dumm.
Vondooge seggt man een Gymnasium.
Und keem ne Prüfung weer us Jan ganz krank,
und ganz dörher, dat Blatt Papier bleef blank
De Schoolmester, de mök ehm Moot und singt und lacht und singt:

3. Ne dralle Deern, de seet up Jan sein Schoot.
Doch Jan weer bang, verlor as Keerl den Moot.
Se knutscht und langt in Jan sein Peerstall rin.
"Nee, nee"seggt Jan, "in't Bett will ik nicht rin."
De dralle Deern weer muksch und singt und lacht und singt:

4. Een Löwe steiht vor Jan im Hus und brüllt.
De faucht ehm an und schüttelt ehm wie wild.
Jan kriegt it mit de Angst to dohn und schriecht.
Sein Froo im Löwenpelz, Jan markt dat nicht.
De Löwin högt sik een und lacht und singt:

5. ImKrematorium leg Jan nun dood,
De Flamme keem, keen Water und Brot,
Jan brüllt den Dübel an:" Ik will keen Füer,
Ik bin dorstig,Alster will ik hier.
De Dübel freut sik öber Jan und lacht und singt:

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Föhrjohr

1. Heiner holt den Trecker rut,
he kriegt nu de Arbeitswut.
Mit veel Diesel und veel Öl,
geiht dat loß nu dat Gewöhl

Ref.: Wenn de Hohne so kreiht,
up den Mestbulten steiht,
dann is Föhrjohr,
und de Bloomen so bleut
dann is Föhrjohr,
und de Minsch sick so freut.

2. Erst fährt he de Gülle rut,
und de Lüde treckt ne Schnutt,
doch de Gülle mutt nu weg
düngt dat Land im Sommer recht.

3. Jetzt plögt he dat Ackerland,
ganz Jeep bit toon witten Sand,
und de Utpuff qualmt und gleut.
Heiner schmökt und sick so freut.

4. Achtern Ploog manch Vogel sitt,
socht no Metschen und se fritt,
Hoch am Heben schient de Sünn,
it ward warm, treck ut de Plünn.

5. AlIns upeenmool he nun deiht,
packen,eggen und he seiht,
und de Schwulken sind all dor,
Föhrjahstied is wunnerbar.

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Liebes Händchen

1. Du brauchst ein liebes Händchen, bevor du bist gebor'n.
Sonst hast du schon als Fötus von Anfang an verlor'n.
Wirst du gesund geboren, hast du schon ganz viel Glück.
Das Schicksal in dem Leben kennt keinen Weg zurück.

2. Du brauchst ein liebes Händchen von deinen Eltern nun.
Sie sollen dich erziehen und stets ihr Bestes tun.
Die Lehrer dir vermitteln das Rüstzeug für das Leben,
und Glaube, Liebe, Hoffnung dir Kraft für's Leben geben.

3. Du brauchst ein liebes Händchen zu deinem Lebensglück.
Hast du den Mensch gefunden, willst du niemals zurück.
Du sagst: "Komm zu mir her, laß uns gemeinsam geh'n,
und nimm mein liebes Händchen, dass wir zusammen steh'n".

4. Du brauchst ein liebes Händchen und ich, ich brauche dein,
ein ganzes Leben lange so wie den Sonnenschein.
Wir alle brauchen Händchen ganz warm und lieb und rein,
für unser Leben hier als Mensch zum Glücklichsein.

5. Du brauchst ein liebes Händchen bist du dann grau und alt.
Laß deine Kinder wissen, sie werden es auch bald.
Und kommt das Ende näher, das ist des Lebens Lauf,
dann faltest du die Händchen und fährst zum Himmel rauf.

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Mien Kind nu hör mi to

Mien Kind nu hör mi to,
Wat ik di seggen do,
dat hett mien Vadder ook to mi as Kind all seggt.
Du wullt doch glücklich weern,
denn musst du noch veel lehrn
sonst levst du bloß in Pech,
und dat bekummt di schlecht.

Ref.:So hör, watt Modder seggt, von Vadder denn erst recht,
de meent dat jümmer, jümmer mit di good,
und geevt di jümmer, jümmer nee'en Mood.
Kieck henn, watt is nicht echt,
und blief as Minsch gerecht, do watt dien Hart di seggt,
denn kummst in Leben trecht.

Mien Kind,nu hör mi to,
de Dübel lockt di so,
dat hebbt de Philosophen us all lange seggt.
Umsust will keener geben,
keen Boom wast in den Heben, pleeg de Natur und Ehr,
wenn't dood ist, geiht nix mehr.
Ref............

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Mien Vadder

Ick goh mit di alleen, langsom und sinnig
An de Werser entlang,
dor fährt een schönet Schipp, langsam und sinnig
up de Wellen entlang.

Ref.: Du freust di jümmer up diene Wiese,
de Sünn, de mookt nu alles ganz warm.
De Wind, de singt us so schön und so liese,
de nee-en Leeder von See und Heimat
hier an de Werser, wo wi nu stoht.

Ick sitt mit di alleen up usen Woogen
Und de Peer vornean,
und föhr mit Ploog und Egg up usen Woogen
up datt dröge Land.

Ick meih mit di dat Korn mit eene Seeßen
Ant Öber entlang,
und binn de Garben und satt nu de Hocken
bin Lerchengesang.

Ick stoh mit di alleen achter de Karken
Bi de Gräber und Steen.
Hier leegt de Ohlen all, datt muß di marken
Und fing an too ween.

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lk schenk di rote Rosen

Ref: lk schenk di rote Rosen
Ut mienen schönen Goorn.

1. As ik di seh, dor brenn dat in mi lichterloh.
Dien Schnaken, Lachen hett mi greepen eenfach so.
Du gings mi deep in Sinn und Kopp und beide Ohrn.
Ik fühlte mi dör diene Leevd wie neegeborn.

2. Und bi ik wook an Dag und Nacht, denk ik an di.
Denn brennt wie'n Osterfüür de Sehnsucht so in mi.
Dat Hart schleit Kallerbumms, as leep it gau to di.
Und wenn ik schloop, denn drööm ik all, du weerst bi mi.

2. Mien sööte leebe Deern, wat is mit mi posseert.
Du heest mi fungen wie een Kooter an sein Steert.
Du heest de Leevde for di in mi eenfach weckt.
Und ik, ik heff in di de schönste Froo entdeckt.

3. Nu drück ik di ganz week und faste an mi ran,
weil ik di dat, wat in mi geiht, nicht seggen kann.
lk heff di leev, von Harten eefach leev mien Deem,
wie een Geschenk von booben von een Himmelssteern.

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Die Weser

Ref.. Wir trinken Weserwasser, Wasser, Wasser,
Weserwasser, Wasser, Wasser,
Weserwasser, Wasser, Wasser,
wir trinken Weserwasser, Wasser, Wasser aus der Weser.

1. Die Weser ist ein wunderschöner Fluss,
der Lebensstrom, der niemals sterben muss.
Sie bringt zum Leben klares Wasser her,
und fließt durchs Bremer Land ins weite Meer.

2. Bei Hasenbür n, da stinkt es meilenweit,
da läuft die Jauche nur so weit und breit,
hinein in Weserstrom i gitt, i gitt,
den Bremern wünsch ich guten Appetit.

3. Bei Haake-Beck, da ist ein großes Leck,
da fließt das gold'ne Bier in Strömen weg,
hinein in Weserstrom, wie ist das schön,
Am Weserstrand die Bremer Schlange stehn.

4. Bei Schokoladen Hachez ist ein Leck,
Da fließt die Schokoladensoße weg,
hinein in Weserstrom, wie ist das schön,
am Weserstrand die Kinder Schlange stehn.

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Freue di

1. Freue di up jeden Dag,den du hier bist,
Freue di up Sünne ,Moond und Steern.
Freue di ,dat du noch ganz gesund bist,
freue di, du bruckst hier nix entbeehrn. Freue di,
dat du noch ganz gesund bist, freue di,dat Leben is schön.

2. Freue di up jeden Dag,den du hier bist.
Freue di bi Peerd und Koo und Katt.
Freue di, dat du noch ganz gesund bist,
freue di ,du kannst di eeten satt.
Freue di, dat du noch ganz gesund bist,
freue di , dat Leben is schön.

3. Freue di up jeden Dag,den du hier bist.
Freue di up Wischen Wald und Feld.
Freue di, dat du noch ganz gesund bist.
Freue di, it tellt nicht bloß dat Geld.
Freue di, dat du noch ganz gesund bist.
Freue di, dat Leben is schön.

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Mien Rokoko Lady

Ref.: Mien Rokoko-Lady, mien Östrogen-Baby,
Du mookst mi so crazy, ik heff di jümmer gern.

1. Wer mag schon eine dünne Ziege gern,
wer eine dumme Nuss so ohne Kern,
wer mag schon Lederhaut mit vielen Falten,
die ein Skelett ganz schlapp zusammen halten.

2. Wie sieht denn so ein Hungerhaken aus,
ganz depressiv, der ist für mich` ein Graus.
Blockiert mich innerlich so ganz total
ja frustet meinen Body kolossal.

3. Drum lieb ich den Posaunenengel gern,
der lacht mit prallen Wangen wie ein Stern,
der Lust und Lebensfreude ausposaunt,
so knuffig ist und immer gut gelaunt.

4. Der Rubens wusste schon, was er einst malte.
So schöne runde Formen er gestalte,
zum Träumen schön, so voller Phantasie,
des Mannes beste Wunder-Therapie.

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Kleine Kinder lügen nicht

1. Als ich noch ein kleiner Junge war,
glaubte ich noch fest an Adebar,
glaubte, was man sagte, brav und treu,
denn für mich war alles toll und neu

Ref.: Kleine Kinder lügen nicht,
Große um so lieber,

Kleine, die betrügen nicht
Große immer wieder.

2. Träumte von der heilen Welt als Kind,
freute mich in Sonne und den Wind,
spielte, lachte oft im Übermut,
dachte alles, was man tut, sei gut.

3. Doch die Sonne brachte es an Tag,
wie ein Blitz mit lautem Donnerschlag,
sah ich Lüge. Streit und arge Wut,
Bosheit Mord und reichlich böses Blut.

4. Ach, ich weiß nicht, kann das alles sein?
Vieles Schein. das Böse so gemein?
Warum muß denn Unrecht hier passier n,
Gibt es nur die Bösen, die regieren?

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Dididoktor 9 Jahre alt mit seiner
Schwester Marie im Ruderboot
an der Weser
Mein kleiner Zaunkönig

1. Mein kleiner Zaunkönig, den mag ich allzu gern
wenn ich ihn auch nicht seh', hör ich ihn aus der Fern.
Dann sitzt er im Gebüsch, hat sich darin versteckt,
mit Blättern zugedeckt, dass keiner ihn entdeckt.

2. Mein kleiner Zaunkönig der singt sein Lied so schön,
Hör ich ihn irgendwo, bleib ich vor Freude steh´n
Beglückt von seinem Lied, die Stimme klar und rein,
kein Mensch singt so wie er, nur er singt so allein.

3. Hörst du ihm richtig zu, verstehst du ihn erst recht
begreifst du insgeheim das große Wunder echt.
Erfreu mit deinem Lied uns Menschen immer hier,
mein kleiner Zaunkönig, von Herzen Dank ich dir.

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Geh mal

1. Nun bin ich endlich Rentner und habe viel Zeit,
und dachte jeder Tag sei´ne ewige Zeit.
Doch rennt die Zeit noch schneller, es war gewesen,
selbst auf dem Klo kann ich die Zeitung nicht mehr lesen.
Denn ich bin angestellt,
und schufte ohne Geld.
Die Firma heißt "Geh Mal".
Der Boss ist meine Frau Gemahl.
Rentner, Rentner, Rentner, Rentner geh mal
Rentner, Rentner, Rentner, Rentner geh mal
zu Lidl, zu Aldi, zu Fidl, zu Waldi,
Das ist mir scheißegal, mir bleibt doch keine Wahl.

2. Mein Weib war just bei Aldi, doch fehlt noch das Brot,
und Kaffee, Butter und das Sonderangebot.
Das weiche Klopapier für meine Hämorrhoiden,
das brauch ich jeden Tag für meinen inn´ren Frieden.
Ich hör den ganzen Tag, von morgens früh den Quark.
Alter, Alter, Alter, Alter geh mal

3. Die Tochter kam heut später die Tür durchgerannt.
Es poltert, rummst, die Nerven sind alle gespannt.
Sie flucht: "Der Kunde nervt, die Straßenbahn zu spät,
no Rücksicht, Nachsicht, Vorsicht, alles ist verdreht."
Ich hör den ganzen Tag, von morgens früh den Quark.
Papa, Papa, Papa, Papa geh mal...
in Keller noch schneller, hol Wasser du Blasser
und mach hier keinen Dreck, den machst dann auch weg.

4. Spät abends bei dem Fernseh'n und viel rotem Wein'
Sagt Frauchen mir ins Öhrchen:" jetzt sind wir allein."
Doch hör ich schlecht, mein Gott muss ich schon wieder ran?
Wie war das doch als Hahn und geiler Don Juan!
Und hör sie zärtlich sagen:"Lass uns es nochmal wagen":
Süßer, Süßer, Süßer, Süßer komm mal...
Ganz bläcksteert ins Bettchen, nimm vorher Tablettchen,
es ist ne Riesenlust, das beste gegen den Frust.

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Alkohol

Ref.: Alkohol, duAlleslöser,
bist der größte der Erlöser.
Nach dem vielen Spiritus
Gibst du mir den Abschiedskuss.
( bringst du mir den Exitus)

1. Alkohol ist ideal
Lösungsmittel wunderbar,
löst die Ehe,löst den Job,
löst die Zellen im Galopp.

2. Alkohol,die Teufelsbrut,
brennt an Füßen wie die Glut,
sagt der Doktor lapidar:
„Polyneuropathia.“

3. Alkohol strahlt wie Uran,
macht dich schlapp wie Baldrian.
Und die Birne schmilzt wie Schnee,
Korsakow tut gar nicht weh.

4. Sauf den Sprit, der Teufel lacht,
er hat dich an Suff gebracht.
Sauf, sauf, sauf bist du ertränkst
Oder dich am Baum erhängst.

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Beim Doktor

Ref.. Oh Doktor, du Meister, du Halbgott in Weiß,
verheiß mir doch täglich das wunderschöne Paradeis,
und ewiges Leben, im Lotto nur Glück,
und nimm mir die Leiden, ich komm zu dir zurück.

1. Muß ich mal zum Doktor hin,
in mir steckt ne Krankheit drin,
Muffensausen, keine Lust,
und zu Haus der große Frust.

2. Ruf ich bei dem Doktor an,
geht da keine Mietze ran,
hör nur immer tut tut tut,
krieg ne Krise und die Wut.

3. In dem tiefsten Seelenschmerz,
renn ich im Ostfriesennerz,
hin zur Praxis, bin im Schweiß,
heut ist Sonntag, so ein Scheiß.

4. Montag,Wartezimmer voll,
das find ich ja wieder toll,
süße Düfte ich da spür,
gottverdammt, es ist schon vier.

5. Plötzlich ruft da eine laut,
stubst mich an und mich anschaut:
„Wache auf, es ist schon acht,
keiner da !“Die Putzfrau lacht.

6. Scheiße,Scheiße im Karton,
gleich verlier ich die Fasson,
renne raus ne Kneipe rein,
sauf 10 Biere und 10 Wein.

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Dat wi us droopen heppt

1. Ick heff di all so lang nicht sehn.
So ohne di is half so schön.
Ick heff di jümmer geerne mocht.
Ganz fooken hepp ick no di socht.

Ref. Dat wi us droopen heppt is schön
is schön, is schön.

2. Ick bin so schüchtern in mien Blood
Um di to froogen fehlt de Mood
Denk ick an di,denn schleit mien Hart,
und glöv,de Droom bold Wohrheit ward.
Ref......


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Drink lever Melk

Ref.: Schluck keene Drogen, de mookt di krank
Drink lever Melk, Gesundheitstrank

1. Wie schön, mool wat ganz nee’et utprobeern,
erst recht von Anschnacker, dat deiht man geern.
Doch dat sind Gauner, willt bloß all dien Geld.
Dien Sorgen, Pien tellt nix op disse Welt.

2. De Drogi nimmt de Pillen for den Woohn,
und dröömt, he kunn nu fleegen wie een Hohn.
He leeft alleen in sien verdreihte Welt,
und föhlt sk dor im Trohn so wie een Held.

3. He hört de Geigen, Orgel ,schönste Stimmen.
Ehm dröhnt de Kopp full rote Monster-Immen.
He sieht Gespenster, kriegt dat groote Greesen.
Sien Geist im Hirn fangt nu an to verwesen.

4. De Drogen mookt ehm süchtig, hätt keenen Willen.
He nimmt noch mehr, um siene Gier to stillen.
He ward nu schlaff und krank und kriegt dat Zittern.
De Doktor seggt: „ Dien Körper deiht verwittern!“

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Du brukst di nicht to schomen

Refr.: Du brukst di nicht to schomen, wenn du dien Hart utkehrst.
Mien Deern wees doch nicht bange, dat du di denn blameerst.
Mien Deern wees doch nicht bange, dat du mi denn verleerst.

1. Du seggst nicht mehr- wat du so föhlst und denkst,
und du verroorst- nicht mehr wem du di schenkst.
Wat di im Innersten- bewegt und jümmer stört,
hebb ik von di- all lange nicht mehr hört.

2. Du frogst mi bloß- : „Mien Keerl, wie geiht di dat ?
Hett di dat Eten- good schmeckt und bist du satt?
Wie ward dat Weer- wann koomt de Görn no Hus?
Wat seggt de Lüd- im Dörp so öber us?“

3. Du funktioneerst- geölt wie een Motor.
Bloß Arbeit, Jachtern- und Alldag, dat is wohr.
Du wullt us all- bewiesen,wie good du bist.
Nie klöterig- di wiesen, keen Pessimist.

4. Mien Deer du mookst- di bloß for andre krumm.
Und diene Seele- ward iskold und ganz stumm.
Denk mool an di- und hör op dien Geföhl.
Dat dee us beiden- ganz good use Seel.

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ES TUT MIR LEID

1. Papa, Fußball möchte ich mit dir spielen,
und wie Rudi in die Kiste zielen,
du im Tor wie Seppel von den Bayern,
dann die Bälle durch die Beine eiern.
Das wär’schön und macht ´ nen Riesenspaß,
sag nicht bloß schon wieder zu mir das:

Ref.: „ Es tut mir leid, es tut mir leid,
ich habe für dich heute leider keine Zeit.“

2. Mama, Tennis möchte ich mit dir spielen,
und wie Steffi mit den Bällen spielen,
du wie Hingis, diese doofe Ziege,
freu mich schon ,wenn ich die Punkte kriege,
das wär’ schön und macht `nen Riesenspaß,
sag nicht bloß schon wieder zu mir das:
Refr.: Es tut mir leid, mein Deern....

3. Oma, Kuchen möchte ich mit dir backen,
und ganz viele Nüsse mit dir knacken,
viel erzählen über alte Zeiten,
wie sich damals so die Menschen freuten,
das wär schön ....
Refr.: Dat deiht mi leed, dat deiht mi leed,
vondooge bin ik krank und ganz in Schweet.

4. Opa ist heut 100 Jahre alt,
pulslos, Atemstillstand und ganz kalt.
Exitus letalis sagt man halt.
Fest auf der Rakete angeschnallt,
saust er in den Himmel mit Gewalt.
Petrus vor der Himmelstüre lallt:
I am sorry,Iam sorry, I have no time today
For jour pretty body.

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Gut tun macht Schule

Ref.. Gut tun macht Schule, ich helfe dir und du hilfst mir.
Gut tun macht Schule, das find’ ich toll von dir

1. Ein bisschen Lächeln in deinem Gesicht, tut mir und dir so gut,
wie Sonnenaufgang, warmer Tag, gibt neuen Lebensmut.
Ein Kinderlächeln, mein Herze hüpft, die Seele hoch erfreut.
Ein bisschen Lächeln ,das ist für uns der beste Therapeut.

2. Ein bisschen Rücksicht, ich hoff’, du hast mich Gott sei Dank gesehen,
in meinem Lebensraum und kannst mich nun als Mensch verstehen.
Ich Rollstuhlfahrer, ich alte Frau, ich unerfahr’nes Kind.
Ein bisschen Höflichkeit besiegt die Angst in mir geschwind.

3. Ein bisschen Schnacken , Moin Moin, wie geiht di dat, nu schnackt wi platt.
Mien Kind, wat mookt de School, wat gifft it Ne’et, vertell mi wat.
Die Teilnahme an deinem Leben macht mich so reich und froh.
Ein kleiner Schnack übern Gartenzaun, halli. halla, hallo.

4. Ein bisschen Liebe, ein Händedruck in Trauer, Schmerz und Not,
tut mir und dir so gut, gibt Hoffnung, Kraft, das täglich Brot.
Ein bisschen Hilfe, das freut mich so, gibt mir zurück das Glück.
Schon geht die liebe Sonne auf in mir im Augenblick.

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Ich bin der Nabel der Welt

Refr.: Ich bin der Nabel der Welt, ich bin der Nabel der Welt,
ich habe mich immer nur selber gewählt,
ich bin der Nabel der Welt und mache, was mir gefällt.
Ich bin doch der Schlauste und Größte auf der Welt.

1. Die hochbezahlten Manager drehen am Rad,
sie sind bis oben voll und übersatt.
Doch fehlt der Geist für die Persönlichkeit,
zum Kotzen ihre Überheblichkeit.

2. Die Doktors sind noch lange nicht gescheit,
denn AIDS und Krebs gibt`s heute weit und breit.
ICH bin der Wunderheiler, schaut mich an,
was ich für Geld schon alles heilen kann.

3. Ich aß die reinste Weisheit bis zum Schluß.
Als Führer weiß ich, wie es gehen muß.
Erwählet mich ,ich mach´ mein Meisterstück,
denn nur durch mich erlebt ihr euer Glück.

4. Ich bin der größte Politiker heut´,
der auf der Erde vor kein` Land sich scheut.
Ich habe alle Waffen, die es gibt,
und will, dass jeder mich ganz göttlich liebt.

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Jan-Jonny

1. Morgens, wenn ganz froh de Hohne kreiht,
und de Sünn im Morgendau upgeiht,
steiht Jan up und mookt sik schön und frisch
kookt den Kaffee goor und deckt den Disch.
Anne fröhstück nu mit mi,
loot mi nicht alleene,
Blümchenkoffee oder Tee,
mook mit m dat Schöne.

2. Denn geht he no buten, let een rieten,
schmökt een dör, den Qualm sühst du von Wieten,
strullt gemütlich noch in halben Droom,
an den oolen Jacob-Leebel-Boom.
He geiht rin und holt sien Anne her.
Anne mook bold Middag kloor,
Loot mi nicht alleene,
sonst verhunger ik all woor,
mook mit mi dat Schöne.

3. Sind se middags von dat Eeten satt,
fallt se um up’t Sofa und sind matt.
Leegt wie dood in ehre oolen Plünn,
drömt und schnorchelt eene ganze Stünn.
Anne drömt wie’t fröher enmool weer.
Jan-Jonny strokel mi,
Loot mi nicht alleene,
Jan-Jonny kiddel mi,
Mook mit mi dat Schöne

4. Nu up’t Rad ’ne schöne Fohrradtour,
dör de Marsch wie eene Frischzellkur.
Anne jogt vorrut und is am Stöhn,
Jan denn achterher,ehm killt de Been.
Anne ropt: „Jan-Jonny kiek mool her.“
Jan-Jonny föhr mit mi,
loot mi nicht alleene,
Jan-Jonny kiek mit mi,
mook mit mi dat Schöne.

5. Is de Flimmerkasten endlich ut,
möt se beide ut de Boxen rut.
Gott sei Dank, nu ist it endlich still,
wat ik di vondoog noch seggen wll.
Hör mi to, bevor de Moond upgeiht:
Jan-Jonny schnack mit mi,
loot mi nicht alleene,
Jan-Jonny lach mi mi,
mook mit mi dat Schöne.
Anne kumm und lev mit mi,
loot mi nicht alleene,
Jan-Jonny danz mit mi,
dör dat schöne Leben.

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Meta

Ref.: Meta,liebe,liebe Meta,du liebe Meta,
heut komm ich späta zu dir nach Haus.

1. Ich bin der Steinesetzermeister Heini
Den großen Hammer hab ich jümmer bei mi,
und sind die Leute nicht so richtig frisch
hau ich mit diesem Hammer auf dem Tisch,
dann denk ik an mien Froo de söte Deern....

2. Ich bin der Steinesetzermeister Heini
Die große Pfeife hab ich lümmer bei mi,
sie stinkt nach Teer,sie kokelt ,ziescht und dampft
bis meine Lunge sich vor Husten krampft,
dann denk ik an.........

3. Ich bin der Steinesetzermeister Heini
Die lütje Buddel hab ich jümmer bei mi
Und ab und zu, da nehm ich einen Schluck,
vor Freude ich dann in die Hände spuck,
dann denk ik....

4. Ich bin der Steinesetzermeister Heini,
die guten Pillen hab ich jümmer bei mi,
der Dididoktor hat sie mir vermacht,
damit ich lange leb und’s Herze lacht,
dann denk ik....

5. Ich bin der Steinesetzermeister Heini,
den guten Willen hab ich jümmer bei mi,
und kommt mein Nachbar mal in große Not,
geb ich ihm Wasser und das täglich Brot,
dann denk ik.......

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Mien Modder seg

Ref.. Mien Vadder ( Modder ) segg, wat schall ik lehrn,
denn arbeiten do ik nicht geern.

1. Mien Modder segg, worum schall ik nicht lögen,
worum keen Minschen agern und betrögen.
Worum up Geld und Deerns und Beer verzichten.
Und Modder seggt: „Frog Vadder man, de kann am besten dichten.“

2. Mien Modder segg, worum dreiht sik de Ehr.
Vertell mi, of dat fröher ok so weer.
Ik bin ganz neeschierig und öberrascht.
Und Modder seggt. „Hest du am Köömbuddel von Vadder naschat?“

3. Mien Vadder segg, worum hett’n Keerl ne Froo.
Du weest dat ganz genau, nu do nicht so.
Mien Fründ hett frogt, segg an und mi vertell.
Und Vadder seggt: „ Bist du nu ok all homosexuell?“

4. Mien Vadder segg, wat kann ik denn woll weern.
Wat lohnt sik noch, wie Manager studeern.
Du weest doch, arbeiten do ik nicht geern.
Und Vadder seggt. „ Weer Rentner und sök di ne rieke Deern.“

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Teilen wir doch unser täglich Brot

Refr.: Teilen wir doch unser täglich Brot,
kein Hunger wär’ und auch keine Not.

1. Ressourcen werden knapper- die Preise aber rennen.
Wer will schon gern verzichten- und sich vom Luxus trennen.
Drum alles in die Taschen stopfen- und dann verprassen,
und essen, trinken, amüsieren- und hoch die Tassen.

2. Wird Milch und auch Tomaten- erzeugt in Überfülle.
Wirfst du die Nahrung einfach- in Müll und in die Gülle.
Vernichtet wird das täglich Brot- der vielen Armen.
Ich frage dich: „Wo lebt die Liebe- und dein Erbarmen.“

3. Wie Holzpellets verbrennst du- Getreide , Mais und Weizen,
missbrauchst das Nahrungsmittel- für deinen Pomp zum Heizen.
Siehst du denn nicht die vielen Menschen- die dort so darben,
kein täglich Brot, in Sack und Asche- und Hunger haben.

4. Aus Habgier nach dem Luxus- Profit und Gold und Preise.
Mit Sprit aus Pflanzenölen- jagst du im Auto Kreise.
Du Mensch, wo bleibt die Nächstenliebe- im Weltgetriebe.
Gott gab die Erde uns doch allen- zum Wohlgefallen.

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Dididoktor 9 Jahre alt mit seiner
Schwester Marie im Ruderboot
an der Weser
Beipackzettel

Ref.: Auf dem Beipackzettel ,da steht es klar zu lesen,
du kannst krepieren oder nicht.
Als wär´s ein russisches Roulette total gewesen,
überlebst du das, wirst du vielleicht genesen.

1. Schau her, hier steht es schwarz auf weiß,
damit der Pillenschlucker weiß.
Was ihm jetzt blüht nach dieser Pille,
als wär` er voll mit 3 Promille.
Und Haarausfall , kaputte Herzen,
die Nier´n in dutt und Magenschmerzen,
kotzübel und ganz schwindelig,
wer weiß noch alles, was ich krieg.

2. Da steht doch glatt ,du wirst verrückt,
anstatt das tolle Pillenglück.
Bin ich denn blöd und schluck mit Wonne,
viel lieber tret ich `s in die Tonne.
Da steht. die Libido geht baden.
Mein Gott, wär´ das ein Psychoschaden.
Ich frag:“ Ihr Frauen, wollt ihr DAS,
wollt ihr verzichten auf den Spaß?“

3. Da steht doch glatt so was von Schock.
Nee,nee, darauf hab` ich kein` Bock.
Radieschen schon von unten seh`n ?
Da krieg` ich Angst und ist nicht schön.
Nee,nee, die Pillen schluck ich nie,
die von der Pharmaindustrie.
Ich leb` gesund wie`s liebe Vieh,
das ist die beste Therapie.

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WUNDERMEDIZIN

Ref.: Nimm doch einfach diese Wunderpille.
Durchgestyltes Wundermolekül.

1. Bist du elend ,krank und kannst nicht mehr,
ist dein Akku ausgebrannt und leer,
kriechst du auf den Augenbrauen hin,
dann wird’s Zeit für Wundermedizin.
2. Kannst nicht schlafen, wühlst die ganze Nacht,
schweißgebadet, grübelnd sie durchwacht,
Dinosaurier dir im Traum erschien,
dann wird’s Zeit für Wundermedizin.

3. Ist vom Alkohol die Leber tot,
wird das Leben kürzer,große Not.
Da hilft weder Reue,Aspirin,
Leberspender, Wundermedizin.

4. Wirst du schon als Mann ganz früh entthront,
will dein Joystik nicht so wie gewohnt,
nimm Viagra unterm Baldachin ,
Donnerwetter, Wundermedizin .

5. Ist die Birne auch nun ganz verkalkt,
kommt ein junger Kopf als Austausch bald,
Tierorgane,voll das Magazin,
alle Größen,Wundermedizin.

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Beweg di nu

1. Du bringst all 100 Kilo op de Wacht,
bist bloß an Eeten, Steaks bit in de Nacht.
De Puckel killt, Gelenke stiff und cold.
De Doktor segg: „Nimm aff, so warst nicht old!“

Refr.: Beweg di nu und wees doch nicht so fuul,
dat holt gesund und ist so schön und cool

2. Du bist im Wald, dor kummt een grooten Bär.
Dat groote Beest lopt achter di so her.
De lickt for Gier sien Muul, he will di freeten.
Wat nu, dien Ballermann hest du vergeeten.

3. Du bist Beamter, schloppst am Schrieftisch in.
Und just kummt nu een Bürger to di rin.
De will den Booandrag nu endlich holen,
ist jümmer noch nicht koor, betool’n, betolen.

4. Dien Deern hest du 10 Weeken lang nicht sehn.
Dat wart nu Tiet, sonst nimmt se anners een.
Du bist bi ehr, se seggt. „Kumm her, mien Jan,
krupp in mien Bett, nu fang mit mi wat an!“



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Koffer

Refrain: Und dann pack ich meinen Koffer ein,
denn ich muß nun weiter geh’n.
Die Erde ist so riesengroß,
es gibt soviel zu seh’n.
Ich will heute noch viel erleb’n
auf der Lebensachterbahn,
bevor ich lahm und müde bin
und nicht mehr kriechen kann.

1. Ich habe viel studiert, doch fand darin kein’ Sinn, probierte Jobs und Frauen, kein Glück fand ich darin. So ging es immer weiter, ich wollte Neues mehr, von Unrast angetrieben, lief wie ein Wolf umher.

2. Verheirat’ war ich auch mal und dacht’, ich wär’ ein Hecht.
Langweilig Job und Ehe, die Menschen ungerecht.
Nur Streiterei’n, Konflikte, mein’ Boß wurd’ das zu bunt,
und jagt mich in die Wüste als freier Vagabund.

3. Ich hab’ soviel Gefühle, kann dir sie lang nicht zeigen. Ich selbst werd’ überrumpelt, ich weiß, sie sind mein Eigen. Sie schütteln meine Seele, mal Liebe, Haß und Frust. Dann flieh ich in die Ferne, was du verstehen musst.

4. Ich hab’ stets die Gefühle, steh in der falschen Reihe.
Die andern sind schon weiter und schau’n mich an wie Haie.
Ich suche Anerkennung. „Du bist ein dufter Typ.“
Ich möchte’ als Mensch mal hören: „Ich hab’ dich tüchtig lieb!“
Und dann pack ich meinen Koffer aus.
Denn ich möchte nicht mehr geh’n.
Ich möchte dich umarmen,
das wäre wunderschön.
In Harmonie dann weiterleb’n,
und nicht mehr so kompliziert.
Ich bleib bei dir, du bist mein Freund,
ich hab’s endlich kapiert.



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Guten Morgen

1. Guten Morgen, du liebe Sonne.
Guten Morgen, du bringst uns Licht.
Guten Morgen, du liebe Sonne,
ein schöner Tag wieder anbricht.
Erwärmst die Erde,
das grün sie werde,
lässt Flüsse fließen
und Blumen sprießen.
Du liebe Sonne, lässt Sterne schein’,
den Mann im Monde nicht gern allein.

2. Guten Morgen, mein Herz erwache.
Guten Morgen, mit Kraft und Freud.
Guten Morgen, steh auf und lache,
ein schöner Tag wird’s wieder heut’.
Die Vögel singen,
die Glocken klingen.
Die Wellen wogen,
ein Regenbogen.
Du liebe Sonne, bringst Leben hier.
Du liebe Sonne, wir danken dir.



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Do wat du wullt

1. Jeden Dag föhr ik de Gülle rut
und de Lüde treckt ne lange Schnut,
op de Weiden krüz und quer,
hen und her und noch veel mehr.
Do wat du wullt, de Lüd schnackt doch,
dat du stinkst, dat rückt man doch.

2. Jeden Dag vertell ik dit und dat,
ganz veel Schnackeree, mool witt und schwatt.
Op de hohe Kant veel Geld.
Ik bin König und de Held.
Do wat……..dat du spinnst, dat hört man doch.

3. Jeden Dag drink ik mool Schluck und Beer,
op de grooten Fier ok foken mehr.
Und de Kooter brummt in Kopp,
und dat Pinkeln hört nicht op.
Do wat…..dat du suppst, dat süht man doch..

4. Jeden Dag leeg ik bit tein in Bett,
eet denn ganz veel Eier und veel Mett.
Miene Froo Elisabeth denn de Keuh all mulken het.
Do wat……dat du fuhl bist, süht man doch.

5. Jeden Dag vertell ik dit und dat,
ganz veel Schnackeree, mool witt und schwatt.
Op de hohe Kant veel Geld.
Ik bin König und de Held.
Do wat……..dat du spinnst, dat hört man doch.

6. Jeden Dag sitt ik op Kanapee,
obends mit mien Froo und stokel se.
Und glix no de Tagesschau
mookt wi Sex und speelt Mau Mau.
Do wat……dat du Bum bum weet man doch.



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Schwienegrippe

Refrain: Nu hörst du jümmer, jümmer dat Gequike,
dat is de ne’e, ne’e Schwienesüüke.

1. Nu hebbt wi woor ne hochmoderne Superschwienesüüke.
Nu geiht dat los dat Grunzen, Schnüffeln und dat Schwiensgequike.
Dat Virus stickt di an, dat is im ganzen Land bekannt,
weil Minsch und Schwien genetisch jo so bannigeng verwandt.

2. Us Meta hett dat Virus ok ut Mexico nu kreegen.
Se grunzt bloß noch, is ganz dörher und hett it nu im Breegen.
To Heini seggt se jeden Obend: „Ruff, ruff, ruff, ruff, ruff!“
Und Heini bolkt: „Du bist bekloppt, du bist hier nicht in Stall!“

3. Und Heini bärt sik tierisch gierig wie een wildet Schwien,
suhlt sik in Pütten, Kneipen, drinkt bloß düren, roten Wien.
Sien Schwienenäs is neeschierig und öberall an Schnüffeln,
no Gold und Zaster, Schokolode, Trüffeln und Kartüffeln.

4. De Manager und Bänker sind all lange chronisch krank.
De Schweinerei mookt se mit List und Gier all johrelang.
Beschiet dat Volk, kennt keen Morol, keen Würde und Geweeten.
Ik mutt woll glöben, dat Virus hett jem in’t Gehirn rinscheeten!



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Gieriger Politiker

Refrain: Refrain: Gieriger Politiker go home,
bist für Menschen wie ein Karzinom

1. Was heißt es schon, so demokratisch frei gewählt?
Wer ist der Kandidat, der sich da selbst empfehlt?
Was heißt es schon, der Funktionär sei völlig frei,
der Boß oder Partei-Akteur nicht käuflich sei?

2. Wer ist von denen noch mit Menschlichkeit beseelt?
Voll Liebe, Ideale und nicht lügt und stehlt?
Schau sie dir alle an, die meisten sind wie Raben.
Sie wollen Macht und Geld, das Volksvermögen haben.

3. Es wird geschmiert, erpresst, betrogen und gelogen.
Die Volksvertreter fallen um so wie nach Drogen.
Und kommt die Sache raus, verteidigt ein Jurist.
„Mein Kandidat ist ehrlich und weiß davon gar nichts!“

4. Verantwortung und Haftung, davon keine Spur.
Den Mist, den sie gebaut, den siehst du dann ganz pur.
Erkennst zu spät des Politikers Macht und Gier.
Den Schutt, die Schuld, das hinterlassen sie dann dir.

5. Egal, mit welchen Namen sie sich schmücken, nennen.
Sie alle nur nach Ruhm und Macht und Reichtum rennen.
Für dich machen sie höchstens mal den Finger krumm:
Am Abzug, dann macht es nur PENG und du fällst um.



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Omas Karkenschloop

1. Us Oma weer as Kind ganz plietsch und fromm all jümmer.
“ Dat Eene segg ik di, von Glooben warst nicht dümmer!”
So wie ne Söge roppt de hungerigen Farken,
ging use Oma sonndags in ehre ole Karken.

2. Se seggt: „Ochott, ochott, lot mi man so gewehr’n,
ik will de schöne Tiet bi’n Orgeln nicht entbehr’n.
Dat gifft mi Kraft und Mood, dor kann mi keener stör’n,
dor krieg ik jümmer Nee’et ut use Dörp to hör’n.

3. Und geiht us Oma denn op ehren Platz nu sitten,
de Klingelbüttel kummt for ehre Näs to bitten.
De Orgel dröhnt und ballert, doch Oma deiht all nicken.
Vergeeten sind de Sorgen von Geld und Strümpe stricken.

4. De Pastor op de Kanzel, an Weiarm und an Brüllen:
„Ihr Sünder höret her, sollt Gottes Wort erfüllen.“
Doch Oma stört dat nicht, se is in Schloop an Drömen,
let sik von heil’gen Geist den Breegen nu dörströmen.

5. Se drömt as weer se nu in schönet Paradies:
Dor keem ehr in’e Möd, ehr ehr Heini old und gries.
He foot ehr um und sustert: „ Kumm her mien söte Deern,
ok wenn du old und gries bist, ik heff di jümmer geern.“

6. Bi’n Afgesang hellwook, de Oogen ganz wiet open,
seggt Oma to’n Pastor mit Handschlag und ganz fründlich:
„Wat weer dat hier so schön, de Predigt hett mi droopen.
Verhohlt hebb ik mi richtig hier in de Karken düchtig!“



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Jan Klookschieter

1. Jan Klookschieter no’n Doktor ging,
weil nix mehr passt, keen Box und Ring.
He wull mool hörn, wat de Doktor segg,
woran dat liggt, em ging dat schlecht.

Und Dididoktor ünnersocht em und vertellt em:

2. „Wat hest du bloß vor’n dicket Lief,
sühst ut wie’n oolet kranket Wief.
Dat schwappt di all bit op de Knee,
dor mut wat weg wie ik dat seh!“
Refr.. „ Dat hebb ik mi dacht…….
Wenn ik dat nicht wüß, dat weer jo gelacht!“

3. „ Du bist to schwor, de Knooken möör,
Gelenke knirscht wie ik dat hör.
De Beene scheef, de Puckel krumm,
de Muskeln schlaff, hebbt keenen Mumm.
Ref.: „ Dat hebb……..

4. “ De Been full Wooter, blank und dick,
und Krampfodern, de sehe ik.
De Lebber twei, se kann nicht recht,
dat kummt von Schluck, wat ik di segg.
Ref.: „ Dat hebb…..

5. „ Ik segge di den wohren Grund:
To lütsch dien Moors, to groot dien Mund.
Giff her dat Geld for mienen Root,
und kumm bold woor, sonst ist’t to loot.
Ref.: „ Dat hest du di dacht…..
Wenn ik dat nicht wüß, dat weer jo gelacht!“



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Kleiner Mann, was nun?

Refr.: Kleiner Mann, was nun, ich habe Angst, ich werde überrollt.
Kleiner Mann fragt nun, und keiner sagt, das hab’ ich nicht gewollt.
Drum denke nach, du warst auch mal schwach und klein,
und möchtest auch so glücklich wie die andern sein.
Kleine Frau……Homo sapiens….

1. Ich bin so klein, man schaut so über mich hinweg.
Man schubst mich ganz oft hin so in den tiefen Dreck.
Und sieht der Große mich, demütigt er mich dann:
„ Was willst du hier du Zwerg, hau ab, du kleiner Mann….Kleiner Mann

2. Ich bin so alt, so schwerhörig und fast schon blind.
Mir macht es Angst und Müh, dass ich noch alles find.
Den Ruf nach Hilfe möchte ich immer lauter schrein,
doch meine Stimme sinkt so wie der Sonnenschein….Kleine Frau

3. Ich bin ganz fein, zu ehrlich, schüchtern und ganz nett.
Das ist nun leider aus, dafür gibt’s kein Parkett.
Nur Rambos, Kämpfer und Betrüger sind gefragt.
Nach Silber, Gold und Geld und Zahlen wird gejagt….Homo sapiens



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Mein Papagei

1. Ich hab’ nen großen Vogel, das ist mein Papagei.
Seit ich den Vogel habe, fühl ich mich vogelfrei.
Der plappert ungeniert, ist lustig, frech und frei,
legt keine faulen Eier, das macht mich sorgenfrei.
Mein Zaunkönig und Papagei
sind meine beste Arzenei.

2. Hab’ ich was ausgefressen, mein Vogel kriegt die Schuld.
Und alle Leute haben’ ne Engelsgeduld.
Dem Vogel sie verzeihen, mein toller Papagei,
bringt dich und mich zum Lachen und macht mich narrenfrei.
Mein Kondor und mein Papagei
sind meine beste Arzenei.

3. Im Traume fliegt mein Kondor durch ganz Amerika.
Und ich dann mit ihm fliege, wo ich noch niemals war,
durch Wolken, Himmel, Felder und Urwälder noch grün.
Ich träume schön, unendlich, wo Blumen immer blüh’n.
Meine Pussy und mein Papagei
sind meine beste Arzenei.

4. Ihr Leute lasst euch sagen, es ist schon ein Gewinn.
Im Kopf nen Vogel haben, das gibt dem Alltag Sinn.
Ich wünsche dir ne Meise, ne Pussy und nen Hund.
Sie alle machen glücklich und außerdem gesund.
Mein Wau-Wau und mein Papagei
sind meine beste Arzenei.



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Mariami

1. Als ein Soldat musst er in’ Krieg, der grausam war.
Die Angst, die Not, der Tod, er dort die Hölle sah.
Die Kameraden fielen so wie die Eintagsfliegen.
Und Dörfer abgebrannt, das alles nur zum Siegen.

2. Im Erdloch fand er sie, ein Locken-Wuschelkopf.
Die Augen tränten ihr so wie im Dauertropf.
Ihr schwarzes Haar bedecket mit Schutt und Asche, Staub.
Sie zitterte vor Angst im Wind wie Espenlaub.

3. Sein Herz schlug bis zum Hals, mein Gott, was war gesche’n?
Er gab ihr seine Hand und wollt sie näher seh’n.
Er sprach zu ihr ganz leise, ja sie verstand sein Wort.
Mit Mühe zog er sie aus ihrem Grabesort.

4. Geschwind trug er sie fort ins sichere Versteck,
gab Wasser ihr und Brot, dann musst er leider weg.
Verwundet kam er später am nächsten Tag zurück.
Da wusste er’s genau, sie ist sein großes Glück.

5. Sie pflegte ihn und wusch ihn rein von Kriegeswunden,
gab ihm zurück sein Leben, die schönsten Lebensstunden.
Sie sprach: „Nimm hin mein Herze und meine ganze Liebe,
der Haß hat uns gebor’n die allergrößte Liebe !“
der Krieg



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Enkelchen

Refr.: Klopp, klopp, klopp, klopp Schenkelchen
Opa hett nu Enkelchen.
Oma freut sik nu tweemool ,
wenn se koomt und wenn se goht.
Kopp, klopp……..

1. Wat hett dat bloß so lange, so lange mit jo duert.
Wat hebb ik veele Dooge op Enkel jümmer luert.
Ik dachte use Kinner, de hebbt dat nie probeert.
Denn in’e Schoole hebbt se sowat jo gor nicht lehrt.

2. Und is dat Wicht geboren, so lüttjet wie ne Katt,
ganz falterig und quarkig, de Boxen jümmer natt.
Keen Hoor an Kopp, ne Glatze, keen Tähne in’e Schnut.
De süht wie use Opa, so wie een Ohlen ut.

3. Se wasst nu gau, köönt loopen, de lüttje Erdenwicht,
und schnaken „Oma,Opa“, sowat vergisst du nicht.
Se danzt wie malle Kalber op ehre korten Been,
mit Juchen und mit Lachen, wie is dat doch so schön.

4. Und sitt de lüttje Bödel op Omas Schoot to’n Schmusen,
mookt Oma „kiele, kiele“ , wie Oopen bi’n Lusen.
De beiden singt und schaukelt, denn „hoppe,hoppe Reiter.“
De Enkel jucht und hampelt und schreet: „ Oma mach weiter!“

5. De Welt do ik jem wiesen, den Goorn und bunte Bloom.
De Pussy und de Spatzen, den Moond und Eekenboom.
De Wulken und den Regen, vertell jem ut mien Leben.
Denn falt wie use Hänne und kiekt in grooten Heben.

6. In Kinneroogen kieken, so kloor und rein, vertroot.
Dat is de grötste Freude und gifft mi jümmer Mood.
Dat is nu just dat Schöne, dat’t lüttje Kinner gifft.
So levt de Minschheit wieter und so am Leben blifft.



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Ärzte

1. Ärzte sind doch keine Götter,
sehr oft aber Lebensretter.
Sie sind Tröster für die Seele,
wie das Wasser für Kamele.
Ärzte weinen innerlich.
Tränen siehst du dabei nicht,
über ein verlor’nes Leben.
Warum wurd’ es hergegeben

2. Ärzte haben viele Pflichten,
sollen Menschenleben richten,
sollen keine Fehler machen,
wie die Götter tolle Sachen.
Ärzte lieben ihre Arbeit
in Gewissenhaftigkeit.
Schwören für die Ewigkeit
auf den Hippokrates-Eid.

3. Ärzte sind wie fromme Christen,
sozial wie Sozialisten,
neidisch wie die Kommunisten,
gierig wie Kapitalisten.
Ärzte wollen menschlich leben,
essen, trinken, mal ein’ heben.
Für Verantwortung und Mühe
keine Sklavenwasserbrühe.

4. Ärzte sind mal Dichter, Denker,
und für viele Lebenslenker.
Und nach vielen Schaffensjahren,
Lebensweisheit offenbaren.
Schwarze Schafe unter’m Kittel,
Strafe hilft als Gegenmittel.
Oftmals Helfer für die Henker,
wenig Arzt und eher Bänker.

5. Ärzte sollen Leben schützen
mit Tabletten und mit Spritzen.
Keinen um die Ecke bringen,
mutig mit dem Tode ringen.
Nun siehst du wie Ärzte sind,
wie wir Menschen alle sind.
Sie sind keine Auserwählten,
oft von Nörglern die Gequälten.



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Wir haben Schwein gehabt

1. Die Schweine quiken aufeinmal.
Die Schweinepest ist überall.
Man keult sie tot, oh welche Not,
doch unser Schwein geht niemals tot.
Ref.: Ja, wir haben Schwein gehabt,
ein rosa Riesenschwein
mit rosa Ferkelchen mit Schlappiohren
und Ringelschwänschen.

2. Wir sind gesund und selten krank
und nur die Schulden auf der Bank.
Wir freuen uns mit Schwank und Trank.
Uns geht es gut, oh Gott sei Dank.
Ref.:……….

3. In Weyhe steht manch Gotteshaus.
Da schauen die Pastoren raus.
Sie geben Trost und mal ein’ aus
zum Abendmahl im Gotteshaus.
Ref.:……….

4. In Weyhe steht das Rathaus leer,
ja wir zahlen keine Steuern mehr.
Nur Franky sitzt noch auf dem Thron,
die andern sind schon längst in Pension.
Ref.:………….



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Verlooten

Refr.. No 25 Johrn hest du mi verlooten,
no 25 Johrn stoh ik hier alleen.
Ik kann it nicht begriepen, ik kann it gor nicht footen.
Ik stoh hier alleene und ween.

1. Mien Deern, worum wullt du denn von mi gohn,
worum nicht mehr im Leben tohoopen stohn.
Wat is di bloß in dienen Koppe schooten.
Worum wullt du mi nu so gau verlooten.

2. Wi hebbt Fabriken, veel Autos und Moschin
und ganz veel Schmuck hest du, is allns dien.
Ne groote Villa mit een Riesengoorn,
een eegen Strand mit witten Sand ton Booden.

3. Wer hett denn bloß dien Sehnsucht föhlt und stillt,
wat mi im Kopp und Harten düchtig killt.
Worum hest du nie seggt, wat du so föhlst
und mi in miene Eensomkeit so quälst.

4. Viellicht weerst du so eensom, miene Schuld,
wenn du dat nu an Enn noch hören wullt.
Ik harr ni Tiet, weer jümmer von Hus weg.
Du weerst alleen, nu ik, dat is mien Pech.



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Stuhr Hymne

Refr.. Ich liebe dich, ich mag dich nur.
Hier gilt dein Wort, hier stimmt die Uhr.
Mein Herze schlägt für dich, mein Stuhr.
Mein Heimatort bist du, mein Stuhr.

1. Im Stuhrer Rathaus mühen sich viele gute Leut’,
voll Tatendrang und Ehrgeiz, was alle Stuhrer freut.
Der Bürgermeister predigt: „ Gemeinsam sind wir Stuhr!“
Es klingt aus allen Kehlen dann in Stuhr: Refr.:…..

2. Hier lebt die große Freiheit, auch Kirche und Moschee.
Ein Leben miteinander, viel Toleranz, fair play.
Die Besserwisser rufen: „ Hier eine Korrektur!“
Ein jeder sagt, was toll ist, hier in Stuhr:

3. Es boomt die Wirtschaft heute, die Käufer von weit her.
In Outlets, Läden find’ ich, was alles ich begehr.
Fabriken, Spitzen-Technik von bester Konstruktur.
Es klingt aus allen Kehlen dann in Stuhr: Refr……

4. Das Sahnestück der Menschen ist die Gesamtkultur.
Die Künstler in der Scheune, sie kommen gern nach Stuhr.
Und auch im Rathaus hörst du Musik in Moll und Dur.
Ein jeder sagt, was toll ist, hier in Stuhr:

5. Ein Riesendorf, ein Städtchen mit Wiesen, Feldern pur,
wo Pferd und Kühe grasen, es blüht auf weiter Flur.
Wo Sonne Mond und Sterne, ist Raps in Gelblasur.
Es klingt aus allen Kehlen dann in Stur: Refr.: ……….



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Adele und Dirk

Adele und Dirk Text+Melodie von Dididoktor DHV 91
3.3.2003

Refr.: Adele,Adele, du kannst mi mool
Nu rutsch mi doch den Puckel dool.

1. Adele und Dirk, de weern mool een Poor.
Se leevten mit Kinner for 70 Johr,
op eenen Buerhoff mit Perd und Koh,
und schleepen to freer op Hoberstroh.

2. Und Dirk, de drunk mool 2 helle Beer.
Adele, de bolkte: „Nu giff dat nix mehr,
dat Beer is to dür!“ Dirk keem nu in Fohrt,
und högte sick een, föhr ehr übern Boort.
Ref.:…..

3. An Sonndag, dor leg Dirk an Werserdieck
und leeste de Zeitung, de Weltpolitik.
Adele, de schimpte: „Wat bist du so fuul!“
Doch Dirk, de griente und weer nu ganz cool.
Refr.:…..

4. No’n Waschen dor fund he keen Handoog so flink.
He grapschte an’t Finser, wat dor so dool hing.
Adele, de bolkte: „Wat bist du for’n Schwien,
een Handoog schast nehmen und nicht de Gordin!“
Refr:…….

5. He foorte de Höhner und ok Pussykatt
ut Goldrandtassen mit Melk ganz satt.
Adele, de bolkte : „Mien schönet Geschirr!“
De Katte verjöch sik, een Scherbengeklirrrr.
Ref.:….

6. In Schiethus in Goorn, dor seet he so geern.
He keek dör de Ritzen ganz wiet in de Fern,
bi Vogelgezwitscher und weg von sien Froo.
Doch hört he se krein : „Nu schiet mool gau to!“
Adele, Adele, no loot dat Krein,
du kannst mi mool an Morse klei’n.



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Alleen

1. Ik hör dat Klingeln an de Dör,
und dachte mi, du stunds dor för
mit eenen Struß von bunten Bloom.
Ik freute mi so wie in Droom.
Ik leep to di, doch du weerst nicht to sehn.
Dat dee mi weh, ik stund dor ganz alleen.

2. Ik seet im Park op eene Bank,
keek in den Heben stundenlang.
De Vogels sung een schönet Leed
und dacht, du keemst mi in’e Möd.
Ik seet und töft, doch du weerst nicht to sehn.
Dat dee mi weh, ik seet dor ganz alleen.

3. Ik leeg im Bett mit di im Arm.
Ik strokel di, du bist mien Schwarm.
Du flüsterst liese mi in’t Ohr.
Weer bloß een Droom, dat is nicht wohr.
Ik leeg im Bett, doch du weerst nicht to sehn.
Dat dee mi weh, ik leeg dor ganz alleen.

4. Ik leep dör’t Leben Nacht und Dag,
hült diene Hand und schnack und lach.
Ik leep mit di dör Dick und Dünn.
Vergohn de Tiet, kann di nicht fin.
Ik leep den Patt, doch du weerst nicht to sehn.
Dat dee mi weh, ik leep dor ganz alleen.



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De Postillion

DHV 87 Text+Melodie:Dididdoktor 20.10.2002
1. Wer kennt ehm nicht, den lütjen, geelen Mann,
de jümmer pünktlich ganz froh opstohn kann,
und denn in Dustern no de Arbeit föhrt,
wie sick dat for een gooden Mann gehört.

2. An jeden Kasten holt he eben an
und schmitt de Breefe rin so gau he kann,
dortoo de Bildzeitung vull Tratsch und Schmeer,
den geilen Playboy schmitt he achterher.

Refr.: Dor kummt he all, de lütje Postillion
und bringt di Subvention ne Million.
Und wie ik see een riesengroot Pokeet
von dat Finanzamt mit eenen Stürbescheed.

3. Ist he alleen und süht ehm so licht keener,
schmitt he den Schiet in eenen Müllconteener,
dat spoort ehm Arbeit und veel unütz Tiet,
und de bedruckte Schiet kummt glicks op Siet.

4. Süht he ne Froo in Spitzen-Neekligee,
wart he ganz schwach und seggt bestimmt nicht NEE.
De Strootenkinner roopt to ehm ganz luud:
„ Geh rein, das tut der Mama immer gut !“

Refr.: Dor kummt he all, de lütje Postillion
und bringt di Küsse, so ne Million.
Und wie ik see een riesengroot Pokeet
mit Rosen in von een, de Helmut heet .

5. Kummt he ganz loot no Huus und is kaputt.
Glicks siene Froo ehm ganz beschnüffeln mutt.
„Du stinks no Nuttendiesel, bist verrückt,
du Lumpenhund, wen heest du woor beglückt!“

Refr.: Dor kummt he all, de lütje Postillion
und bringt von Lotto di ne Million.
Und wie ik see een riesengroot Pokeet
Rekloome in und di beschieten willt.



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De Schiet

DHV 163 Text+Melodie : Dididoktor 26.12.2010

Refr.: Den Schiet willt wi hier gor nicht hebben,
de Schiet vor use groote Dör.
Dat Gift mookt us bloß starbenskrank,
de Schweinerei kummt hier nicht her.

1. Wat schmiet de Minschen alle weg, dat nennt man denn so Müll.
De Lüde wirt so Mülljonär, weil’t keener hebben will.
Een Riesen-Müllbarg vor de Stadt, de Rotten koomt und Krein.
In dusend Johrn de Archologen an Grooben und an Klei’n.

2. Een jeder will sein Auto föhrn mit Autobohn dorto.
Dat mookt Schandool, de Utpuff Gift und stinkt ok sowieso.
Und ward ne ne’e Stooten boot, denn gift dat Stiet, Gebrüll,
weil keener Krach und Stinkeree vor’n Finster hebben will.

3. Und Noobers Pudel loppt vergnögt in dienen Goorn und Schitt.
Du bolkst: „ Verdammte Schweinehund, dat stinkt, i gitt i gitt !“
Du rikelst nu di allens in mit Droht ut engen Maschen.
Keen Hund schitt mehr in dienen Goorn, he strullt nu dör de Maschen.

4. De grooten Pilze ut Beton, de Meiler vull Atom.
Dor mookt Konzerne Masse Geld ut Strohlung denn den Strom.
De Müll dorvon, de strohlt di dood, dat kannst mi ruhig glöben.
Bit de Atome nicht mehr strohlt, dor op kannst lange töben.

5. Wat weer dat fröher doch so schön, de Messhoop for de Dör.
De Landluft mök nicht krank und dood, weil de nicht giftig weer.
De Minschen levten mit Natur, de Mess de beste Dünger.
Vondooge sind de Umweltsünder ganz schlimme Stinkefinger.



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De Vogelgrippe

Text+Melodie: Dididoktor DHV122 18.2.2006

Refr.: Wo is mien Vogel denn bloß bleeben.
Ik wull, he weer wie ik am Leben.
He singt nicht mehr. leet mi alleen.
He weer so kunterbunt und schön.

1. Nu hebbt wi hier all woor ’ne nee’e Süke.
De Dübel mookt ut Vogels eene Lieke.
He exporteert ut China Vogelgrippe,
in alle Welt umsüs mit eene Schippe.

2. Dat leebe Fedderveh schasst du inschluten.
Man meent, so blifft dat Vogelvirus buten.
De Vogel in dien Kopp ward ok inspeert,
dat he an Vogelgrippe nicht krepeert.

3. Ik segge di dat jümmer all ganz ehrlich.
Dat mit den grooten Vogels ward gefährlich.
De Göse, Schwäne fallt as Himmelsgooben
iskoolt und dood op dienen Dööts von booben.
Refr.:……

4. De Kuckuck ut de Uhr roopt ok nicht mehr.
Bi di im Kopp piept keene Meise mehr.
De schönen Vogels singt im Goorn nicht mehr.
Vergohn de Tiet, wie’t fröher eenmool weer.
Refr.:…..

5. De Minsch kriegt Angst und froogt wieso, warum?
Wer weer’t, weer hätt hier Schuld, wer weer so dumm?
Hett jemools eener froogt, wat good ehr deiht,
Modder-Natur, de haar sick mit us freut.
Refr.:……..



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Fredi

Text+Melodie. Dididoktor 1993 DHV 10

Refr.. Fredi is famos, Fredi hett wat los,
Fredi is soon richtigen Arster Jung.

1. Fredi haut de scheeben Steene richtig glatt,
ploostert di ok alle krummen Wege platt.
He hett lehrt dat Handwark, dat is lang all her,
as he noch soon lütjen Bödel weer.

2. Strookelt sine Karin denn am witten Boort,
he denn gor nicht mit den veelen Küssen spoort.
Denn seggt he : „ Mien leeve, söte Zuckerschnut,
du bist jümmer miene schönste Bruut!“

3. Fredi is all lang in Arster Turnvereen,
turnt und springt wie’n Hirsch op sine scheeben Been.
„ Fredi, Fredi,“ bolkt denn all de ganze Sool,
„ Fredi mook den Bochsprung noch eenmool!“

4. Use Fredi is nu mool een leben Keerl,
mookt und deiht , versteiht und kann so manchet veel.
Bist in Not und kannst alleen nicht wieterkoom,
helpt di Fredi furs bi dienen Kroom.



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Harvstwind

Text+Melodie:Dididoktor DHV 154 13.09.2009

1. Se fallt von booben dool, von Busch und Böhm, de bunten Blöer.
Und de am höchsten hangt, de fallt am deepsten op de Eehr.
Se gaukelt hen und her, ganz sinnig wie een Schmetterling.
Keen Larm hörst du und meenst, dat se ton Afschied di towinkt.

2. Und blost de Wind, denn danzt de Blöer jümmer hen und her
mit Windmusik op de Eehr, as wenn it Hochtiet weer.
Und Heini harkt de bunten Blöer ganz flietig all tosoom.
De Wind, de schitt ehm wat, he kriegt keen Hoopen so tosoom.

3. Nu ward us Heini ganz vergrellt und bolkt sein Arger luut:
„Verdammte Schiete!“ kummt it ehrlich ut sein Schnute rut.
Dor goht Sporziergänger woll ut de Stadt, de hört dat nu.
De Froo ut Afriko froogt ehren Keerl: „ Verstehst das du?“

4. Ehr Keerl seggt bloß und griende still: „ Er hat dich nicht gemeint.
Der böse Herbstwind ist wohl nicht sein bester Busenfreund.“
„ Ach so ,“ sagt seine Frau verständnisvoll und leicht beklommen,
„der alte Heini hat ja auch kein Blatt vor’n Mund genommen.“



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Ich freue mich

Text+Melodie: Dididoktor 8.12.2002 DHV 90

Refr.: Ich freue mich auf jeden neuen Tag,
da lacht das Herz bei jedem Glockenschlag.
Ich singe laut und leise stundenlang.
Wie schön die Welt mit Wein, Weib und Gesang.

1. Nun hör mal her, was ich dir heute sag:
„ Vermies dir nicht den lieben langen Tag.
Es ist zu schade um die schöne Zeit,
sie zu verlier’n mit Ärger, Wut und Streit.
Das haut dich um und legt die Nerven blank.
Am Ende bist du dann für immer Krank.“
Refr.:

2. Lebst du in Freude erst, dann geht’s dir gut;
Sie gibt dir Kraft und immer frischen Mut.
Wie ein Stehaufmännchen gelingt dir viel,
so kommst du dann ganz sicher an dein Ziel,
selbst wenn es regnet, stürmt und kracht und schneit.
Drum Freude in dem Leben alle Zeit.
Refr.:





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Ich will leben

DHV 165 Text+Melodie:Dididoktor 9.10.2011

Ref.: Ich will leben, ich will leben, ich will leben nur mit dir.
Ich will leben nur mit dir, mit dir, mit dir !

1. Ich möchte deine Stimme immer hören.
Ich möchte dich mit Rosenduft betören.
In deiner Nähe deine Wärme spüren,
mit Fingerspitzen deine Haut berühren.
Die vielen Düfte deiner Blüten riechen,
mit dir allein in Amors Schoß verkriechen.

2. Ich sehne mich mit Fröhlichkeit zu dir,
so wie die Flamme zu dem Stück Papier.
Und dann in deine treuen Augen schauen
am Tag und Nacht bis in den Morgengrauen.
Und über Wolken in den Himmel fliegen,
die Ängste um uns mit dem Glück besiegen.

3. Dir alle meine Wünsche anvertrauen,
‚ne schöne Welt im Paradies uns bauen.
Und mit dir singen, tanzen, spielen, lachen,
ja ganz verrückte Sachen mit dir machen.
Und wenn du krank bist, dir zur Seite stehen,
dir Händchen halten, in die Sonne sehen.



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Ik will no Hus hen

Text+Melodie: Dididoktor DHV 109 20.11.04

Refr.: Ik will no Hus hen.
1. Ik leep so dör dat dunkle Holt
und kreeg it mit de Angst to doon.
Mi wer, as keem de Döbel bolt,
und weer nervös wie’n junget Hohn,
Ik rennde los, dem Döbel weg
und füllt in’t Foßlock, wat for’n Pech.
De Foß,de froogt: „ Wo wullt du hen?“
Refr.:

2. Ik schwomm so dör de Werser mool,
wie all de grooten Jungs vorher.
Dor keem een grooten Damper dool,
de Luft bleef weg, ik kunn nicht mehr.
De Käpten weer an Schreen und Tuten:
„ Du supst glix aff, noch 5 Minuten!“
De Käpten bolkt: „Wo wullt du hen?“
Refr.:

3. Ik weer een Dag in New Orleans
op eene groote Boomwullfarm.
De Sünne brennte dör de Jeans,
dat Wooter leep ut Hals und Darm.
Een Schwarten seh ik ganz in Schweet,
de süng een Missisippi-Leed.
De Schwarte froogt: “Where do you go?”
Refr.:



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Kartüffeln klein

Text+Melodie: Dididoktor DHV 134 14.5.2007

1. Im Harvst sind de Kartüffen wedder riep.
Denn geiht dat los : Kartüffelkleier-Tiet.
De Wildschwien wöhlt se rut mit ehre Schnut.
Hest du ok Hunger, hol de Finger rut,
und klei Kartüffel ut de schwarte Grund.
Von Fuulheit weert de Finger niemols wund.
Du musst Kartüffen klei’n,
de stillt den Hunger ungemein.

2. Us Dochter is een Moddel in Paris,
ganz schlacksig, mooger faltig und all gries.
Se loppt op’t Steg mit neemodischen Plünn.
In disse Plünn passt se woll dreemool rin.
Een Fiffi op den Kopp und rode Finger.
Wie kriegt se bloß de Farf von ehre Finger.
Du musst Kartüffen klei’n,
dat mookt de Finger wedder rein.

3. De Manager, de hebbt so lange Finger.
De dreiht so heemlich manche krumme Dinger.
De Arbeitslüde op de Stroot se schmiet.
Den Lohn se sik denn ünnern Nogel riet.
De hebbt keen Mitgeföhl und keen Morool.
Wie wird denn ehre Finger woor normool.
Du musst Kartüffeln klei’n,
dat mookt den Breegen wedder rein.

4. Us Opas Finger sind nu alle krumm.
He kann nicht veel, fallt fooken eenfach um.
De Doktor seggt: „Das ist nun mal Verschleiß.“
„Dat hest dorvon, wenn old bist allns Scheiß.“
Wat kannst denn noch as oolen Keerl dohn?
Us Oma seggt: „ Denn klei man wie een Hohn.“
Du musst Kartüffeln klei’n,
Dat helpt ok gegen Zipperlein.



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Mein Esel

Text+Melodie.Dididoktor 28.7.2005 DHV114
1. Mein schöner, kleiner, grauer Esel,
den hab’ ich ja zum Knudeln gern.
Mein schöner, kleiner,grauer Esel,
so möchte ich auch mal sein ganz gern.
Du darfst wie’n Trottel alles machen,
bringst alle Menschen schnell zum Lachen,
hast Narrenfreiheit wie ein Stern,
hast Narrenfreiheit wie ein Stern.
Nun hört ihr Damen und ihr Herr’n:
Du bist ein echter Esel,
die Eltern waren’s auch.
Drum darfst du Fehler machen,
das ist der Esel-Brauch.
Mir darf das nicht passieren,
man wird mich demittieren.

2. Mein schöner, kleiner, grauer Esel,
ließ sich ’ne Flasche Korn andrehn,
und plumpste auf de Mors so schön.
Das sah so dämlich lustig aus.
Da blieben alle Leute stehen,
und wollten nun den Esel seh’n.
Sie lachten alle über ihn,
sie lachten alle über ihn
und dann im Chor sie alle schrien:
Du bist der dumme Esel,
die Eltern waren’s auch.
Du Obertrottel Esel,
man gießt kein Schnaps in Bauch.
Und auch die Zigarette,
die macht dich krank durch Rauch.

3. Mein schöner, kleiner, grauer Esel,
fiel einst ins Schlagloch tief hinein,
verstauchte sich ein Vorderbein
und kam alleine nicht heraus.
Die Leute lachten ihn dann aus
und gingen wohlgelaunt nach Haus.
Doch Merle fühlte ihm das nach,
doch Merle fühlte ihm das nach.
Sie half ihm hoch und zu ihm Sprach:
„ Du bist ein lieber Esel,
die Eltern waren’s auch.
Tust keinem was zu Leide,
bist toleranter auch.
Brauchst niemals Gold und Seide,
nur eine Grüne Weide.



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Muh, Muh, Muh

Text+Melodie:Dididoktor DHV147 20.11.2008

Refrain: Muh, Muh, Muh, so ruft die bunte Kuh.
Und was für’n Genemix bist du?

1. Ich bin die fesche Dolly, ja das geklonte Schaf.
Die Gene man mir alle so durcheinander warf.
Ich bin ein echtes Kunstwerk voll aus der Retorte.
Da „staunste“ aber Klötze, da fehlen dir die Worte.

2. Ich weiß gar nicht, was ich hier am liebsten mal so wäre.
Ein Mensch, ein Floh, ein Esel, vielleicht eine Chimäre,
mit Riesenkraft und Muskeln von einem Elefanten,
den Grips von Bach und Einstein, Moral von alten Tanten.

3. Es treibt der helle Wahnsinn zu experimentieren.
Aus Sensation und Gierde, was Neues zu probieren.
Der Welt die neuen Wunder zu zeigen und beweisen.
Sich selbst als Alleskönner, als Schöpfer selbst zu preisen.

4. Homunkulus entsteht nun aus DNS gemixt,
von Mensch und Kuh und Weizen, geschüttelt und getrickst.
Gesungen von’ nem Guru, ein esoterisch’ Schlager.
Und schmerzlos wird geboren ein Menschersatzteillager.

5. Doch wird der Mensch am Ende es grauenvoll kapieren.
Nicht er wird über allem und Schöpfung dominieren.
Er hört: „ Du bist ein Pfuscher, ein eitler Möchtegerne,
willst auch mal Schöpfer spielen, das hättest du wohl gerne!“

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Schlaf ein

DHV 166 Text+Melodie:Dididoktor 14.11.2011

Refr.: Schlaf ein, schlaf ein mein kleiner Sonnenschein,
hoch über dir, da wacht dein Engelein.

1. Die Sonne ist ganz müde, am Horizont versinkt.
Es wird allmählich dunkel, die Nachtigall nun singt.
Der Wind ruht in den Wolken, es schläft der dunkle Wald.
Der Mond steigt immer höher, der Uhu ruft auch bald.

2. Es ruht nun auch die Ziege, sie schläft im hohen Gras.
Sie kauet alles wieder, was sie am Tage fraß.
Die Pussy schläft im Körbchen, und hinterm Busch das Schaf.
Und viele Blumen schließen die Blüten für den Schlaf.

3. Und alle deine Freunde, die liegen warm im Bett.
Die Äuglein zu und schlafen und schnarchen im Duett.
Sie träumen von den Welten, die sie noch nie geseh’n,
von Eis und Schokolade und sich im Tanz zu dreh’n.

4. Die Stern’ am Himmel funkeln und auch der kleine Wagen.
Du fährst in ihm durch Träume, die dir was Schönes sagen,
vom Schutzengel begleitet, `ne Reise durch die Nacht
bis dann am andern Morgen ein neuer Tag erwacht.



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Vergohn

Text+Melodie:Dididoktor DHV137 26.11.2007

1. Du geihst no Sporkass hen und holst veel Geld
und glövst, du bist so rik as wie so’n Held,
koffst veele Autos, Hüser, Schluck und Beer.
Am Enn markst du, verdammt, dat reckt nicht mehr.
Wo is all mien Geld bloß bleeben,
wull ik mi doch jümmer geben.
Doch de Tiet, de bleef nicht stohn,
mit de Tiet is’t Geld vergohn.

2. Hest du denn noch de schönen Wälder sehn,
wo Hirsche leepen, Vogels sungen schön.
Wo Bloomen bleuten, Beester freeten Gras,
is nu ne Autobohn, Beton und Glas.
Wo sind all de Böhme bleeben?
Füerholt hett it dorvon geben.
Keen een Bohm und Busch bleef stohn.
Mit de Tiet sind se Vergohn.

3. Hest du denn all de veelen Minschen sehn.
De Nooms stoht op den Karkhoff op de Steen.
Se sturben as Suldoten, Froo und Kind.
De Stimmen sind verklungen wie de Wind.
Wo sind all de Minschen bleeben,
wull ik doch, se weern am Leben.
Doch de Tiet, de bleef nicht stohn,
mit de Tiet sind se vergohn.

4. Gewitter, Donner, Schietwehr kummt von Heben.
Und bist op’d Schnuten fullen vondoog im Leben.
Hus is afbrennt, weg is Geld und Gold.
Verdammt noch mool, nu reckt it ober bold.
Worum Pech in disse Tiet.
Töv, dat Glück is nu nicht wiet.
Denn de Tiet, de bliff nicht stohn.
Mit de Tiet is’t Pech vergohn.



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Wenn ich ein König wär

DHV 159 3.5.2010 Text+Melodie:Dididoktor

1. Ich träumt als Kind den Traum, wenn ich ein König wär’,
wie dann die Welt wohl wär’.
Ein großes Königreich mit Blumen ringsumher,
für alle segensreich.
Ich säße auf dem Thron mit einer gold’nen Kron’,
gehorchte keinem mehr, wär’ stärker als ein Bär.
Kein Rüpel schubst mich hin, da ich der Größte bin.

2. Wenn ich ein König wär’, schimpft auf mich keiner mehr,
nie Kinderarbeit mehr.
Die Haue längst vergangen und keine Angst und Bangen,
wovon die Sklaven sangen.
Nur Engel auf der Welt, kein Hunger und viel Geld,
und Schokolade satt im Dorf und jeder Stadt.
Kein armes Mütterlein, kein Mensch ein armes Schwein.

3. Wenn ich ein König wär’, gäb’s keine Kriege mehr
Und auch kein Schießgewehr.
Die Krankheit wär’ kein Schreck, die Schmerzen alle weg,
die Krankenhäuser leer.
Du bist mein echter Freund, davon ich stets geträunt,
du magst mich, wie ich bin, nie Böses hast im Sinn.
Es ist nun immer Friede und wahre Nächstenliebe.

4. Wenn ich ein König wär’, wie schön das für mich wär’
Mit Papa und Mama.
Wir spiel’n im grünen Gras, das macht ’ nen Riesenspaß.
Ich hab’ euch tüchtig lieb.
Ihr sollt mich nicht erwecken, ich würde mich erschrecken
In der realen Welt. Ich möchte weiter träumen,
das Schöne nicht versäumen in meiner eig’nen Welt.

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Wir bauen uns ein Häuschen

Text+Melodie:Dididoktor
13.1.1997 + 14.11.2011

Refr..: Wir bauen uns ein Häuschen
für uns’re Kinderlein,
für Jette, Mari, Younes,
für Emil und Anton.

1. Wir bauen uns ein Häuschen
im schönen Weyher-Land
für uns’re kleinen Kinder,
als Schule uns bekannt.

2. Aus roten Ziegelsteinen,
mit Bäumen ringsumher,
von oben Sonne scheinen,
ein Riesenblumenmeer.

3. Die Lehrer und die Lichter,
ein buntes Farbenkleid,
und fröhliche Gesichter,
im Herzen Heiterkeit.

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Herr Gier und Frau

Text+Melodie:Dididoktor

Refr..: Billig, billig alles haben
dann verschwenden alle Gaben,
auch wenn andr´e Hunger haben

1. Herr Gier und Frau gebor´ne Neid,
die gibt es schon seit grauer Zeit.
So wie die Pest vermehr´n sie sich.
Die Wirkung ist dann Fürchterlich.

2. Nur Geld und Macht sind ihr Kalkül.
Sie hassen Gnad´und Mitgefühl
Von Mammon lassen sie sich taufen,
um Oma, Opa zu verkaufen.

3. Herr Gier ist König der Begierde.
Er rafft und zockt, betrügt mit Zierde.
Sein niederer Instinkt der Gier
macht ihn zu einem wilden Tier.

4. Er prahlt und strahlt wie ein Komet
und hofft, dass es so weitergeht.
Doch schnell verglüht sein Lebenslicht.
Herr Gier ist tot. die Enkel nicht.

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De Floh in Hemd

Text+Melodie:Dididoktor

Refr..: He hett een Floh in Hemd,
de hett sik dor verklemmt,
de jökt ehm und de brennt,
de Floh in sien witt Hemd.

1. De Footballer will scheeten,
sik denn mit Ruhm begeeten.
Op eenmool blifft he stohn,
kann gor nicht wietergohn
Ji denkt: een Ramm in Been.
Nee, nee, ik kann dat sehn:
Refr.: He hett…..

2. De Politiker sind wie Doode meistens blind.
Se sabbelt und se lögt,
dat sik de Balken bögt.
Hauptsook jehm geiht dat good,
de Armen fallt in Soot:
Refr.: Se hebbt …….

3. Ik weer mit miene Deern,
de harr ik bannig geern.
Se kreeg mi good to footen,
dor kunn ik dat nicht looten.
Se lockde, ik nicht bang.
So fing dat Drama an:
Refr.: Wi hebbt …. de kiddelt vehement,

4. De lütje Bödel grient,
op eenmool quarkt und hiemt.
He knippt de Oogen to und stöhnt wie Opa so.
Wat is mit ehm bloß los?
Refr. He hett veel Schiet in Hemd,
de hett sik dor verklemmt.
De jökt ehm und de brennt,
de Schiet in sien witt Hemd.

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Coptain Fritzi

Text+Melodie:Dididoktor

Refr. Oh Cäpten, Cäpten Fritzi,
de schippert op ganz groote Meer,
bi Sünnschien, Mond und Donner,
bi Storm und Regenwehr.

1. Fritzi as Bubi, de kreeg all een Boot
von sienem Onkel, dat deh ehm ganz good.
Wie een Coptain op de Werser ganz stolt
he denn dat Stühr in de Hand faste holt.

2. Ach so ganz fooken, denn kenterte he.
Mudder Mariechen, den schriechte: „Oh nee,
Fritzi mu loot dat, du suppst sonst noch aff,
mookst mi noch grauer und bringst mi in’t Graff.
Refr. Oh Cäpten……..

3. Nu op de Ostsee, dor seielt he denn
ganz wiet no Denmark, no Norden so henn.
Plötzlich Gewitter, he sitt nu op Schiet.
Duster und Regen, de Küst noch ganz wiet.

4. „Schiete“! Flucht Fritzi. „Wo ik hier bloß sitt,
heff keenen Kompaß, de Angst mi nu fritt,
bloß eene Landkoort for Autos ik finn,
hett doch op See woll kenn richtigen Sinn.“
Refr. Oh Cäpten………

5. Kopp nu ganz boben, dat Seil ganz deep.
Hört he von Heben ne Stimme, de reep:
"Hier in de Priele, dor geiht dat an Land,
ganz ohne Seekoort, dat Stühr in de Hand!“

6. Fritzi, de hett nu ne ganz groote Yacht,
Anne as Smutje, de op ehm nu acht.
Seilt op de Meere von Süden no Nord
und woor retour mit Kompaß und Koort.
Refr. Oh Cäpten………

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Keen Tiet

Text+Melodie:Dididoktor

1. Mien oolen Fründ hebb ik all lange nicht mehr schnackt und sehn.
Dor denk ik mi in Stillen, dor föhrst mool henn, dat weer doch schön,
mit em no langer Tiet to schnacken öber all de Johrn,
de wi belevt to Hus in Dörp und Holt und Feld und Goorn.
Ref.: Und du seggst to mi. „ Ik heff for di keen Tiet”
Und ik segg to di: „ Dat is doch reinweg Schiet!“

2. As lüttjen Bödel wull ik Football mool mit Vadder speeln,
in Harvst mit een kaputten Ball op use groote Deeln.
Und Vadder weer im Stall an Messen, Streun und luud am Stöhn.
Vondooge hör ik’t noch: „ Du hest woll Rotten op’n Böhn!“
Ref.: Und he bolkt to mi: „ Ik heff for di keen Tiet!”
Und de Troonen keemen : „ Dat is doch reinweg Schiet!“

3. Mit Auto jogt ik eenmool gegen grooten Eekenboom.
Dat knallde fürcherlich und dachte all, dat weer een Droom.
Dat Blood leep mi von Kopp und Been, mi ging dat gor nicht good.
Ganz deep in miene bangen Oogen, dor keek de schwarte Dood.
Ref.: Und de seggt to mi. „ Ik heff for di keen Tiet!“
Und ik segg to ehm: „ Man good, dat hett noch Tiet!“

4. Een jeder is an Wöhlen, Jachtern no dat leve Geld.
„Keen Tiet for Leevde ,Freeden for de Minschen op de Welt!“
Doch wenn de Klocke schleiht, denn ist’t to loot, denn liggst bito,
is allns vorbi hier op de Eehr, du hest dien ewig Ruh!
Ref.. Und nu is vorbi de Tiet, nu ist’t sowiet,
und de Kasten to und du hest jümmer Tiet!

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Jan Neeschier

Text+Melodie:Dididoktor

Refr.: Ik bin jo so neeschierig und weet good Bescheed,
wat ji noch gor nicht ohnt und lange nicht weet.
Ik kiek geern in de Finster rin und hör allns sowieso,
dör Müren und Dören, dat Hosten von Floh.

1. Mien Noober, de August, de geiht bestimmt fremd,
des Obends in Dustern mit Schlips und reint Hemd.
Ik heff em doch sehn, dat weet ik gewiß,
mit eene junge Froo mit Gummigebiß.

2. Mien Noober, de Trina, wat hangt de sik an,
de goldenen Keeren, wie kummt de doran.
Ik weet woll, de arbeit ganz lang de Nacht,
in Nachtjackenviertel, dat hebb ik mi dacht.

3. Mien Noober, de Opa, weer ganz lange weg,
so twee ganze Johre, dat hebb se hier seggt.
He hett nämlich seeten und Holschen besohlt.
De veelen Alimente harr he nicht betohlt.

4. Mien Noober, Mariechen, de kriegt woor een Kind,
ganz lüttjet und Jan heet, an Morse ganz blind.
De Lüttje, de bolkt all so luud wie he kann:
„ Mien Vadder, den kenn ik, is Noobers Jehann!“

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Toversicht

Text+Melodie:Dididoktor

Refr.. Stieg in dat groote Schipp, wi föhrt in’t nee’e Land,
wo Freeden und Freeheit bekannt, een rieket Land,schönet Land.
Dor wasst veel bunte Bloom, de Bööme in den Heben
so wie in Paradies, und Honnig schall’t dor geben.

1. Besinn nicht lang, heff Mood, wi willt no anner Siet,
bevor Gewitter, Krieg, noch is de rechte Tiet.
Wenn du dien Glück nicht sochst, wat ik di ehrlich segg,
gewinnst du hier gor nix, dat Glück schwommt di so weg.

2. Nimm mit den eenen Kuffer, full Glooben,Hopen Leev.
„ Verleer em nich“,seggt Vadder, „denn geiht mit di nix scheef.
Kiek op de Kompassnodel, behol de Richtung bi.
Wiet achtern Horizont verirrst du di denn nie!“

3. Nu giff di eenen Ruck, dat is doch gor nicht wiet.
Ik hör de Glocken all, dat warrt ne schöne Tiet.
Dor wasst veel Mais und Weeten in Sünnenschien und Regen.
Wo Peer und Beester groost, wat is dat for een Segen.

4. Nu tüddel nicht, vertroo. Wer opbrickt, de kann hopen.
Du bist gesund und klook. De Welt steiht di nu open.
Sind wi denn endlich dor, warrt diene Oogen gleuhn,
und du dien Leben lang in’t nee’e Land di freun.

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Oma und Opa

Text+Melodie:Dididoktor

Refr.. Ik bin de Opa-pa, ik bin de Opa-pa
und du de Oma-ma-ma-ma,
ik bin de Opa-pa, ik bin de Opa-pa
und du de Oma-mamama.

1. Jeden Dag eet ik veel Appels und drink Bottermelk,
obends op dat witte Sofa und kiek in’e Welt.
Oma is an Klütern, Pinseln, schnackt sowat dorher.
Doch ik hör dor gor nicht hen und se bolkt noch mehr.

2. Jeden Dag loop ik no Helmut, usen Noober hen,
schnack mit em von Afken,Bohnen, öber Lüde denn.
Heiner kummt ok fooken her, Prost! wi drinkt een Beer.
Hör wat Bolken: „ Middageeten, kumm no Huse her!“
Refr.: Dat is de Oma-ma…

3. Sind de Enkel all in Goorn, dat is wiet to hörn.
In de Sandkist Balgeree, Mamas stuukt de Görn.
Op de Schaukel mit Gegröhle, Heißa und Juchei,
„ Oma schubs mich tüchtig ab, dudel-diedel-dei !“

4. Jeden Dag bin ik nu Rentner, do wat mi so freut,
schloope morgens bit um Teine, do wat good mi deit.
Freue mi op alle Dooge, Minsch und de Natur,
danke den dor in den Heben, Rente und de Kur!

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Kalle Isenknee

Text+Melodie:Dididoktor

Refr.. „ Kalle, Kalle, Kalle Isenknee,
segg mool, deit di dat denn gor nicht weh.“

1. Kalle weer noch gor nicht ganz so old.
Siene Kneen weern stiff und richtig koolt.
Und de Doktor gev em een Geschenk,
möök em gau ut Isen een Gelenk.

2. Op den Trecker sitt he jümmer geern,
wie een jungen Keerl op siene Deern,
gifft denn Gas und föhrt rasant und schlank,
bit Klock 12 , dann is ok leer de Tank.

3. Erika, de töft an Middagsdisch.
Fredag is, nu gifft dat wedder Fisch.
Denn leggt he sik sacht in’t warme Bett,
Gott sei Dank, sien Ruh hett he nu rett!

4. Kalle wie een Igel ganz deep schloppt,
hört nu Erika, wie se em roopt:
„Stoh nu op, du musst wat endlich doon,
nächste Nacht denn kannst di wedder schoon!“

5. Mit sien Isenkneen in Schwiensgalopp,
sett he sik op sienen Trecker rop.
He süht Jörg, vertellt em dit und dat:
„ Ik föhr Gülle mit dat oole Fatt!“

6. Kalle leeg mool unnern Appelboom,
harr een wunnerschönen Liebesdroom.
Doch mit Schreck wookt he op eenmool op.
eene Kreih, de scheet em op den Kopp.

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Lampedusa

Text+Melodie:Dididoktor

Refr.. Immer wenn die Möwen schreien,
hör ich die Ertrunk’nen weinen.

1. Ich hör’ im Sturm die Möwen schrei’n.
Dann zweifel ich, kann das denn sein?
Es sind Ertrinkende, die wei’n!
Mein Gott, wo denn, ich sehe kein’.
Den Rettungsring werf ich hinein.

2. Das Wasser löscht das Weinen aus.
Die Möwen schrei’n und flieg’n nach Haus.
Ich stehe da wie angeschweißt.
Die Toten schrei’n fortan im Geist,
das meine Seele fast zerreißt.

3. Warum leb’ ich und du nicht mehr.
Der Rettungsring kam nicht mehr her.
Du wolltest auch zufrieden leben,
mit Freuden durch das Leben gehen.
Doch nicht vergönnt war dir dein Leben.

4. Wer feilschte denn mit deinem Leben.
Der Feigling will es nicht zugeben.
Du schreist uns lautlos ins Gewissen,
sogar im Traum im Ruhekissen.
Du bist der Stachel der Hornissen!

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Mien Appelboom

Text+Melodie:Dididoktor

1. Mien Appelboom, de steiht so stolt,
gesunde Blöör, gesundet Holt,
in mienen Goorn wiether to sehn.
Sien Anblick is so wunnerschön.

2. Im März ward he so langsom wook.
Ik goh to em und liese froog:
„ Den ersten Dünger op den Foot?“
„ Streu bold, de deit mi jo so good!“

3. De Sünne mookt nu warm dat Weer.
De Knospen sprut, dorut de Blöör.
Dat helle Gröön, so kloor und schön,
kannst du alleen in Föhrjohr sehn.

4. Im Mai de rosa Blüten bleuht,
de Hummeln danzt und sik so freut.
Sien Boomenkleed hett he nu an,
und treckt mi heemlich in sien Bann.

5. Mien Appelboom is nicht alleen,
ne Rose steiht bi em an Been.
Se rankt an em und holt sik fast,
und hoch in Appelboome wasst.

6. Und im August denn sind se riep.
Den ersten Appel ik mi griep,
mit roten Backen und so sööt,
mien Appelboom, de Piros heet.

7. Hebb ik poor Appels mool vergeeten,
schüllt miene Vogel disse eeten,
de singt so schön in Appelboom,
as weer’t een Droom, mien Appelboom.

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De Lebenskünstler

Text+Melodie:Dididoktor

1. Ik mook mi keene Sorgen.
So wook ik op an Morgen,
wenn miene Nacht vorher
vergnögt und lustig weer.
De Freeheit in mien Alldag,
de Freeheit in mien Alldag
gefallt mi allerbest.
Lot andere man de Arbeit.
Ik do, wat mi good deiht,
ik do, wat mi so freut.

2. Hör ik dat Landvolk singen,
se danzen, lachen, springen,
sing ik dor lustig mit
een Dididkoktor Hit.
De dralle Deern Hermine
is disse Nacht nu miene
bi Curry-Wuss und Win.
In hellen Moondenschien
leegt wi in Hau vergnögt
und sik Geföhle rögt.

3. So is mien Lebenskunst,
keen Arger und keen Afgunst.
Mook Spooß und Schierschandudel
und veele Deerns knudel
For jede Bloom, de bleuht,
mien Harrt sik düchtig freut.
So leev ik all de Dooge.
Heff keene Angst und Sorge,
geneet dat schöne Leben,
denn wi leevt bloß eenmool!

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Denn disse Welt is wunnerschön

Text+Melodie:Dididoktor

Refr.: Denn disse Welt is wunnerschön,
ik will se mi genau besehn,
doch ganz verstohn kann se keen een,
as bloß de leeve Gott alleen.

1. Kumm nu loot us wietergohn,
veel besehn und veel verstohn,
loot us kieken, wie dat geiht,
wie sik allns tohoopen dreiht.

2. Wie de Elektronen schwirrt,
keener sik so licht verirrt.
Moleküle sind nicht blind,
jedet sien Rezeptor find.

3. Wie de Moond so um de Eer,
und de Eer so um de Sünn,
wie de Sünn im Weltenmeer,
dreiht sik um een Zentrum rüm.

4. Froog mi nicht wieso, weshalf,
bin so nochtern wie een Kalf.
Nicht wie Gott is mien Verstand,
bin een Minsch ut Gottes Hand.

Refr.: Denn……………..
Denn disse Welt is wunnerschön,
ik will se mi genau besehn,
doch is mien Leben veel to kort.

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De BSE

Text+Melodie:Dididoktor

Refr.: Oh jeminee, oh jeminee,
dat lebe Veeh hett BSE!
Nu eet man to und drinkt man to,
denn starben mööt ji sowieso!

1. Ik segge di, wat ik all rüke.
Wi hebbt all woor ne nee’e Süüke.
De Beester hett dat nu bedroopen,
se loopt so dösig wie besoopen.

2. De Tommy weer’t, dat schüllt ji weeten,
hett us mit BSE bescheeten,
denn ehre Beester mossen freeten,
wat andre in den Affall schmeeten.

3. Nu kriegt de Minsch it ok in Koope,
wenn he nu itt de Rindersoppe.
Sein Breegen ward nu jümmer weeker,
von all de grooten Keeselöker.

4. Wat schüllt wi doon, wi armen Sünner?
Wat schüllt wi doon for use Kinner?
Ik segg:” Nicht eeten kranke Rinder,
dat doot all lang de schlauen Inder!“

5. Nu eet wie Vogels und Gemüse,
und Hau und Stroh as nee’e Spiese.
Wie is dat allns bloß verdreiht,
bold is dat so, dat nix mehr geiht!

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Bit no Hawaii

Text+Melodie:Dididoktor

Refr.: Ik goh mit di dör dick und dünn,
mit Gummisteebel und ganz oole Plünn.
Und fleeg sogor to di wie’n oole Krei,
wiet achtern Horizont bit no Hawaii.

1. Du bist for mi dat groote Licht,
denn ohne di bin ik ganz blind.
Du giffst mi Sinn, dat Lebenslicht.
Ohn di ik nicht torechte find.

2. As ik di seh op’t Schützenfest.
De Nacht weer lau, de Moond in West.
Geföhle gingen mit us dör.
Ji glövt gor nicht, wie schön dat weer.

3. De Nacht is veertig Johr her.
Ik drööm, as wenn it gistern weer.
Wi werd us jümmer noch nicht satt,
wie eene Lus am Rosenblatt.

4. Us Glück is groot so wie dat Meer.
Ik foot dien Hand, gev di nicht her.
Us Kinner hebbt wi jümmer geern.
Ik danke di, mien Supersteern.

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Susanna, so is dat Leben

Text+Melodie:Dididoktor

1. Susanna weer ne söte Deern, so niedelig und klook.
Se steek den Finger in de Schnut, dorto dat Schnüffeldook.
Denn sappte se so wie een Kalf und weer vergnögt to sehn,
und alle Lüde lachten luud, for Modder weer’t nicht schön.
Und Modder seggte:
„Susanna, Susanna,Susanna nimm de Hand dor weg!“

2. Susanna weer ne hübsche Froo, ne Zuckerschnut, so söt.
Dor keem een Schnösel ut de Stadt, harr gor nix an de Föt,
verknallde sik, wat hett dat funkt, wull ehr een Söten geben.
Susanna hölt de Hand dorvör, weer bange um ehr Leben.
Und de Schnösel bolkte:
„ Susanna,…………

3. Susanna heirot ehren Jan, so ganz in witt und schwatt.
Dat ganze Dörp kreeg ok wat aff, sogor de Hund und Katt.
Und as se nu in Bedde leg mit ehr’n verrückten Keerl,
dor hördest du een Mordsschandool und jeder dacht’ sien Deel.
Und Jan bolkte:
„ Susanna……………….

4. De beiden harrn woll 9 Kinner, weern grau und nicht mehr jung.
Susanna harr noch Bock op Jan, he leber eenen drunk.
Im Bedde knutschte se den Jan, doch rögte sik nix mehr.
Dor hördest du Susanna krei’n : „ De Batterie is leer!“
Und Jan lachte und süng:
„ Susanna………….

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Wi Dörpkinner

Text+Melodie:Dididoktor

Refr.: Ik sehn mi no dat Dörp hen, wo’t lebenswerter is.

1. Wi Kinner koomt vom Lanne, achtern Werserdieck,
von Dörpen, use Heimot, dor is us groote Riek.
In Feld und Wald und Wischen, mit all de Kreatur,
leevt wi mit Lief und Seele, mitten in de Natur.

2. Hier bleuht de Bloomen, Rosen und Appels, Beern im Goorn.
Hier singt de Vogels Leeder, im Mai wird Schoope schoorn.
Im Sommer in’e Werser, dor kannst du bleeksteert boorn.
Im Dörp bist du noch Minsch und föhlst di nicht verloorn.

3. Hier bist du nicht alleene, gehörst jümmer dortoo,
per DU mit veel Vertrooen, dat mookt di alltiet froh.
Man helpt sik gegensitig, dat lindert jede Not.
Man fiert gemeensoom Feste und backt dat däglich Brot.

4. Und bin ik wie een Vogel, ganz wietweg in’e Welt,
alleene in de Fremde, mutt dor verdeen mien Geld.
Denn denk ik an mien Mudder, an Vadder und to Huus,
an Meta,Jan und Heini und „mail“ jem eenen Gruß.

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Reck mi diene Hand

Text+Melodie:Dididoktor

Refr.: Wo schall ik hen, wo draff ik leben.
Keen een will mi hebben, keen een mi wat geben.
Ik heff Angst und Hunger. Reck mi diene Hand.

1. Wie sühst du ut, diene Huut so schwatt.
Runzeln im Gesicht, Näse ganz schön platt.
Hoore schwatt und schetterig, Punen an’ne Back.
Oogen rot und bange und mit Troonen natt.

2. Wat hest du an. Lumpen hangt di dool.
Um den Hals een Strick, fiefmool wie een School.
Um den Buck een Lappen, klebrig und vull Schmeer.
Um de wunden Fööt eene Isenkeer.

3. Wo kummst du her. Schönet Land am Meer.
Dor is Mord und Doodschlag, schooten mit Gewehr.
Folter, Hunger, Elend mookt de Radikoolen.
Is de reinste Hölle, Minschen blarrt for Quolen.

4. Wat wullt du hier? Kann ik mi nu denken:
Ok in Freeden leben, und di Freude schenken.
Gloobe, Hoopen, Leevde, so steiht it an Heben.
So wullt du ok leben, so will ik ok leben.

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Zu Besuch

Text+Melodie:Dididoktor

1. Wir sind nur zu Besuch auf Erden,
ein Paradies, so wundervoll.
Auf daß wir immer fröhlich werden
mit Trank und Sang in Dur und Moll.

2. Und alles, was wir hier besitzen,
das ist ja nur auf Zeit gelieh’n.
Auch wenn wir vieles hier stibitzen,
nichts bleibt, wir müssen weiterzieh’n.

3. Du gehst so manche krumme Wege
und suchst den Wegweiser am Rand.
Du gehst mit Hoffnung über Stege,
geführt von einer lieben Hand.

4. Als Mensch auf Erden hier geboren,
hast du für nichts ein Copyright.
Zum Weiterreisen auserkoren
in eine Welt der Seligkeit.

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Sommertiet

Text+Melodie:Dididoktor

Refr.:Sommertiet is de schönste Tiet von‘t ganze Johr

1. Jedet Johr, wenn de Sünn an’n höchsten steiht,
wenn dat Licht mookt hell de Dunkelheit.
Und de Wind so öber’n Roggen weiht,
und de blauen Koornbloom dorin bleuht.
Ach wie schön is dat und us erfreut.

2. Use Steffen hoch in’n Kirschboom sitt
und de söten Kirschen gierig itt.
Kooter Fritzi in de Bohnen schitt,
Merle nu de riepen Arfken plückt.
Hille Disch und Huus mit Bloomen schmückt.

3. Dicke Wepschen brummt mi um den Kopp,
freet de Sohne-Kirschen-Torte op.
Bin vergrellt und hau mit’n Tuffel rop.
Susi seggt: „ Wees still und loot den Quatsch!“
Is to loot, de Torte is nu Matsch.

4. Lüttje Kinner board an’n Werserstrand.
Ehre Mamas leegt in’n witten Sand,
bloß Bikini um den Mors und Titt,
ehre Huut all bruun und glatt und fit,
lacht und jucht und singt den neesten Hit.

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De Näse

Text+Melodie:Dididoktor

1. Wie ik dat an de witte Näse seh,
stickst du se in de Torte und Bisee.
Bist bloß an Schlickern, Eeten um di to,
kannst nicht mehr sehn de Spitzen von dien Schoh.
De Plünn to eng, de Knooken doot di weh.
Ne Lust und Last is disse Freeterree.

2. Wie ik dat an de blaue Näse seh,
du stinkst no Qualm und wie’n doodet Reh.
So wie een Schosteen qualmst du, hebb ik sehn.
Bist bloß an Hoosten, geele Kluten speen.
De Lung is twei, nu Help, oh jeminee.
Ne Lust und Last is disse Schmökeree.

3. Wie ik dat an de Knollennäse seh,
drinkst du Jamaika-Rum in Sohne-Tee.
Du Pharisäer glövst, dat markt keen Kind,
weil all de annern jo de Dummen sind.
Wie bist du klooterig, wenn ik di seh.
Ne Lust und Last is disse Superee.

4. Wie ik dat an dien neeschier Näse seh,
stickst du se rin in jedet Separee
Du Klookschieter, du meenst, dat du’t versteihst.
Mookst bloß de Lüd rebellsch und allns verdeihst.
Foot di mool sülfs an diene Schnüffelnäs,
de is so hochnäsig und stinkt no Käs.
Do, wat du nicht looten kannst, wenn du mit den Dübel danzt.

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Mien lüttje Kolibri

Text+Melodie:Dididoktor

1. Nu kumm doch her mien Deern,
Ik heff di jümmer geern,
und danz mit di so richtig wild,
bit us de Fööten beide killt.
Dat mokt veel Spooß mit di,
mien lütje Kolobri,
und wenn du dör de Lüfte schwingst,
und dorbi luuthals singst.
Du springst so wie een Reh,
dat ik de Boxen seh,
und diene schönen Been
könnt alle Keerls seh’n.
la la……………..
Verget mi nie, nie, nie
mien lütje Kolobri.

2. Nu kumm doch her mien Deern,
ik heff di jümmer geern,
und wackel mit dien bunten Steert,
ganz upgeplustert und kareert.
Mi warrt so heet bi di,
mien lüttje Kolobri,
und drück di düchtig an mien Hart,
dat allens schöner warrt.
In Arm heff ik mien Glück,
ik bin no di verrückt,
nu mutt de Freude rut,
du söte Zuckerschnut.
la la………..
Verloot mi nie, nie, nie
mien lütje Kolibri

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De Blocklander Nachtigall

Text+Melodie:Dididoktor

Fritzi und Anne, de leg’n vor langer Tiet,
in Sommer alleene an schönen Wümmedieck.
De Sünne, de schiente all lange nicht mehr.
Anne ,de seggte: „ Fritzi nu hör doch mool her!“

Refr.: Hörst du de Nachtigall, de Blocklander Nachtigall.
Du hörst se öberall, de Blocklander Nachtigall.
Hörst du de Nachtigall, wie een Posaunenschall.
Hörst du de Nachtigall, de quarket nu all.

2. Beide, se hörten, wie wunnerschön dat klung,
und Fritzi ganz sachte dat Smüstern nu anfung.
Anne de geev em een Klaps op sein Steert:
„ Fritzi nu töv doch, bit morgen ist’t jo posseert.“

3. Fritzi, oh Fritzi, de leet dat denn doch nicht.
He keek seine Anne so grall in’t Gesicht.
Se beeten sik beide op ehre lange Tung.
Anne, de griende, lachte und luthalsig sung:

4. Plötzlich se hörten dat Knattern op den Dieck.
Und beide verjög’n sik just to glieker Tiet.
„ Dat is doch de Dirk mit sienen Goliath!“
Anne, de seggte: „ Fritzi vertell em nu dat:

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Ik löppel miene Soppen ut

Text+Melodie:Dididoktor

Refr.. Ik löppel miene Soppen ut, de ik mi inbrockt heff.
De schmeckt mol suer und ok mol söt. Ik bin mien egen Chef.

1. De Köter beet mi’n Lock in’t Been, ik harr in Mors em pett.
De Doktor hett dat dichte flickt, und mi dat Leben rett.
De dumme Hund vergitt mi nie. Und wenn he mi bloß rückt,
denn wiest he seine Tähne foorts, und speelt totool verrückt.

2. De Mode is doch wie ne Süük, de hett ne groote Schnut.
De bunten Tattoos op de Huut, de seht gediegen ut.
Und hebbt de Mode alle satt, wullt Schmeerkroom afradeern.
De Farbe geiht partout nicht af, nu kannst di bloß blameern.

3. Ik sitt all lange achter de schwedische Gordien,
weil ik dat Woter heff verpanscht mit goldnen Chile-Win.
Dat hebbt se alle god verkofft bi Leedel und Aldee.
De Lüde hebbt dat gierig soopen, wie dat lebe Veeh.

4. Op’t Schützenfest posseerde dat mit miene feine Bruut.
Wi danzten, lachten, drunken veel so twintig Gläser ut.
Dor öberhölt dat Ünnerste dat Böberste mit Macht.
Erst no de Kinddööp hebbt wi freet, us lüttje Heini lacht.

5. Wat ik ok do, is’t good, is’t schlecht, dat weet ik nie genau.
Dat Leben speelt so manchet Speel, so unverhofft und gau.
Am Enne kummt dat Hauptgericht, ik sitt dorför alleen,
und löppel denn de Soppen ut, dorbi helpt mi keen een.

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Miene Mama, miene Oma, Hannelore

Text+Melodie:Dididoktor

Refr.:Miene Mama(Oma, Hannelore),wo bist du denn bloß,
kann di nicht missen, du bist so famos.
Miene Mama(O,H), nu help mi doch gau,
bin jo so verlooten , ganz schlaff und so flau.

1. Bernd, de kummt von’t Feld, hett Hunger wie so‘n Bär,
suust de Treppen hastig hoch, de Köck is kold und leer.
Seine Froo Annette is noch lange in’e Stadt.
Donnerwehr, nu seh ik schwatt , wo krieg nu wat?
Refr.:Miene Mama….

2. Tanja will reinweg no Helmut hen mit Rad,
loppt nu los und stolpert öber eene griese Katt,
fallt bumms op de Zuckerschnut und Blood kummt glix herut.
Tanja roppt und schriecht ganz luut, doch Mama hört dat nicht.
Refr.:Miene Oma…..

3. Torben geiht in‘n Stall so achter güste Keuh,
pett ganz sacht dör Jauche, Kohschiet und dat glatte Streu,
glitscht op eenmol ut und fallt lang hen full in de Schiet.
He blarrt los, de Troonen loopt, doch Hülpe is ganz wiet.
Refr.:Miene Oma

4. Heiner sit op’t Locus und mokt Groot und Kleen,
is vergnögt an’t Zeitunglesen, sitt dor still alleen.
Doch, o Schreck, wo is denn bloß dat rosa Schietpopier?
„ Hannelore, Hannelore!“ So bolkt he luut,
“ Popier, Popier, Popier!”
Refr.:Hannelore….

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Lili

Text+Melodie:Dididoktor

1. Mien Lili kieckt mi gleunig an
Und treckt mi heemlich in ehr Bann.
Se pliert mi an vergnöglich und so still,
weil se von mi wat hebben, hebben will.

Ref.: Lili, Lilili, Lilili,
jeden Dag strokel ik di.

2. Nun sitt se „bums“ op mienen Schoot.
Mi ward nu mulmig so to Moot.
Dat Hart klabastert, heet dat oole Bloot.
Ik weet it nicht, dat geiht dietmool nicht good.

3. „Nee,nee Lili, scheer di nu weg
und do mool dat, wat ik di segg!“
Doch Lili hett ehr eegen, dicken Kopp.
Gau op den Disch sett sik mien Schnukel ropp.

4. „Dat deiht man nicht, dat sik nicht schickt,
wenn eener mool dör’t Finster kickt.
Wat schall de von us beiden denn bloß hol’n!
Und alle schnackt, de Jungen und de Oolen.“

5. Dat ganze Dörp lacht öber us.
Ik troo mi gor nicht ut’n Hus.
De Wohrheit is, hört to, ik segg jo datt:
„Mien Lili is mien lüttje Pussykatt!“

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No’n Melken

Text+Melodie:Dididoktor

Refr..: Stripp,strapp strull, is de Ammer noch nicht full.

1. De Wecker pingelt all, dat is all woor Klock Fief.
Und Modder bolkt nu los: „Stoh op ut dienen Mief.
Wi möt no’n Melken hen, de Sünn all hoch an Heben,
de Hohne hett all kreiht, Gewitter schallt it geben!“

2. Von Schützenfest mien Kopp, de dröhnt von Schluck und Beer.
Und Musik hör ik noch, wenn‘t bloß erst Fierobend weer.
Gau in de Steebel rin und in de olen Plünn.
Dat Melkgeschirr und Kann gau in den Wogen rin.

3. Mit Melkerbock und Ammer gau unner jede Koh.
„ Jawoll“, seggt miene Modder, „dat deiht man eben so!“
Ik bin an Strappen, Rieten, so geiht dat ungefähr.
De Titten schlapp gestrippt, bit’t Euter(Jidder) is ganz leer.

Refr.:…….. 4. De Koh, de haut no Fleegen mit Steert mi um den Kopp,
mit Schiete dör’t Gesichte, ik bolk: „Du Koh hör op!“
De dumme Koh verjogt sik und schleit nu achterrut.
Ik fleeg mit Melk in Ammer in Kohschiet und in Kruut.

Refr.:……………. 5. Mien Modder futert los, se is all woor vergrellt:
„ De goode Melk is weg, dat is wie booret Geld!“
Mein Gott, all wedder Stress, wenn‘t bloß erst Fierobend weer.
Nu hebb ik Dorst no Melk und supp den Ammer leer.
Refr.:……………

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Use Opa

Text+Melodie:Dididoktor

Refr.: Use Opa,Opa, Opa ist de beste Mann,
den schitt so lichte keener an.
Use Opa, Opa, Opa lacht und singt,
vertellt een Witz und Bottermelk drinkt.

1. Use Opa is een Witwer mit veel Geld und Gold,
Ackerland und beste Wischen, grootet Eken-Holt,
socht ne junge Froo mit Hart und schmusig wie `ne Katt,
for den Hushalt, de Familie und wer weet for wat?

2. Keem von Heirootsinstitut `ne junge dralle Froo,
opgetookelt, bunte Farbe, Lippenstift und so.
Seggt de Froo: „ Zuerst das Gold und Geld und sei scheen lieb!“
Opa ohnt nix Goodet und he flucht: „ Sie sind ein Dieb!“

3. Keem een Eierhändler her von Aldi und von Lidl.
Seggt de Keerl to Opa: „ Hey, du alter Bauer Fidl,
sieben Cent für deine alten Eier, das ist Topp!“
Opa lacht und schmitt em fuule Eier an den Kopp.

4. Keem een Städter in dat Dörp, dat weer een ganzen Schönen,
seggt de Spinner: „ Hey, ihr Männer müsst euch’s abgewöhnen,
so an jeden Baum zu pinkeln wie ein Straßenhund.“
Opa lacht: „ Du Kloogschieter, du bist woll nicht gesund!“

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Mein kleines Teufelchen

Text+Melodie:Dididoktor

Refr.: Mein kleines Teufelchen, das ist schon wieder, wieder da.
Mein kleines Teufelchen, das ist so wunder- wunderbar.
Mein kleines Teufelchen, das ist mein Super-Superstar.
Mein kleines Teufelchen ist immer, immer für mich da.

1. Wie oft hab‘ ich dich schon mal verflucht.
Wie oft aus Sehnsucht nach dir gesucht.
Wie oft dir Rosen, den Himmel geschenkt.
Wie oft fühlt ich mich durch dich beengt.
Refr.:

2. Komm‘ ich am Abend mal spät nach Haus.
Zieh’ ich mich leise im Dunkeln aus.
Krieche fast lautlos ins Bett hinein.
Mein Weib zieht mich dann zu sich rein.
Refr.:

3. „ Wie ist es schön, daß du da bist.
Ich habe dich so lang‘ vermißt.
Nun sei doch bloß kein Trauerkloß,
hier ist doch bloß der Teufel los!“
Refr.:

4. Bin ich mal traurig und ganz allein.
Sitz in der Ecke mit Seelenpein.
Hör ich die Klingel, ein Freudenschrei:
„ Mein Teufelchen, juchhei, juchhei!“
Refr.:

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Ich suche ein Herz

Text+Melodie:Dididoktor

Refr.: Ich darf jetzt weiter viele schöne Jahre leben
auf diesem wunderbaren, blauen Erdplaneten,
mit euch im Sonnenschein in Freuden leben.

1. Schon viele Jahre lang fiel mir das Atem schwer.
Im Rollstuhl saß ich bald, ne Qual, nichts klappte mehr.
An Apparate, Tropf, sehr oft im Krankenhaus.
Die Ängste wühlten hoch und Tränen brachen aus.

2. Der Doktor sagte mir. „ Du wirst dein Herz verlier’n.
Ein Spenderherz muß her, dein Leben garantier’n!“
Mich traf der Seelenschmerz, der Tod fände mich bald.
Laßt Gnade mit mir walten, bevor das Blut wird kalt.

3. Doch Glaube, Hoffnung, Liebe erhielten mich am Leben.
Du schenktest mir dein Herz, der Himmel hat’s gegeben.
Für dich der Unfalltod, für mich ein neues Leben
durch deine Nächstenliebe. Von Herzen dank ich dir.

Refr. 4. Mein schönster Traum wurd‘ wahr, kann laufen, atmen frei,
und lachen singen, tanzen, schluck‘ weniger Arznei.
Sehr oft Gedanken kreisen rund um das Herz-Geschenk.
Es ist für mich ein Wunder, an das ich immer denk.
Bridge: Die Spender sind die stummen Retter in der Not.
Sie schenken glückliches Leben kurz vor dem Tod.
Refr.

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Wir lieben alle Kinder

Text+Melodie:Dididoktor

Refr. Wir lieben alle Kinder, die Großen und die Kleinen.
Wir lieben alle Kinder, dann wird die Sonne scheinen.

1. Alle uns’re Kinder, die haben wir so gerne.
Jedes eine Schöpfung, sie leuchten wie die Sterne.
Jette, Emil, Younes, Anton und Mari,
Fenno und Luise kaspern wie noch nie.

2. Alle uns’re Kinder, die schwimmen auf dem See,
Köpfchen unter Wasser, den Popo in die Höh,
paddeln auf dem Surfbrett den Fischen hinterher,
wie der Käpt’n Blaubär auf dem weiten Meer.

3. Alle uns’re Kinder, die klettern auf den Baum,
ganz hoch mit Gejohle, du siehst sie oben kaum,
schnuppern an den Rosen, machen dann „Hatschi“,
schlagen Purzelbäume, sind voll Energie.

4. Alle uns’re Kinder, erfreuen unser Herz.
Lachen, singen springen, sie machen gern`nen Scherz,
fliegen im Sonnenscheine hoch auf Wolke Sieben,
haben auch mal Kummer, woll’n das Leben lieben.

5. Alle uns’re Kinder, die werden einmal groß,
gehen in die Ferne, weitweg von Mamas Schoß.
Wünschen ihnen Freude, Gesundheit und viel Glück.
Und wir alle träumen von der Zeit zurück.

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Rose-Marie

Text+Melodie:Dididoktor

Refr.: Rose mit de Baskenmützen und den witten, witten Krogen,
op ehr Fohrrad deit se jogen und dör Jeebel pflitzen,
Rose, Rose, Rose-Marie.

1. Letztes Huus bi Grenze wohnt `ne Froo,
glücklich mit dree Kinner, Dirk und Koh,
mitten in Natur mit Goorn und Böhm,
alles picobello, wunnerschön.
Refr.:………….

2. Und de Rasen , alles schier und glatt,
ganz egool so wie een Kinnergatt,
Rose seggt: „ Dor geiht dat lik an dool,
dat segg ik di nicht to’n tweetenmool.
Refr.:…………

3. Dirk, de liggt op’t Sofa lang bequem,
he will wedder wat in’t Fernsehn seh’n.
Rose kieckt: „ Nu mook den Kasten ut,
dissen Quatsch von Sex, dor kriggst de Wut!“
Refr.:………..

4. Rose weet von allem good Bescheed,
hört und sieht soveel, wat ji nicht seht,
freut sik jümmer, seggt so wat se denkt,
di ok jümmer reinen Wien inschenkt.
Refr……..

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Du bist bi mi in Harten

Text+Melodie:Dididoktor

Refr.: Du bist bi mi in Harten und kannst nicht wedder rut.
De Schlöddel is verloren, nu bist du miene Bruut.
nu bin ik diene Brut.

1. Ik stünn vor Metas Groote Dör
wie’n jungen Hund und luurd‘ op ehr,
und kloppte an: „ Lot mi doch rin!“
Dor bolkte se: „ Hier is nüms in!“

2. Twe Stünn töft ik und de mi högen.
Se reep: „Hier gift it keen Vergnögen!
Ik troo di nicht, du Hund scher weg,
nu af no Huus, wat ik di segg!”

3. De Mood versackte in mien‘ Been.
Dat dat schull’n de Lüde doch nicht seh’n.
Op eenmool ging de Huusdör open.
Ik flutschte rin, wi hebbt us droopen.

4. Wi dröömden manchen Oogenblick.
Wie Kinner blaaten wi for Glück.
De Leevde wer for us nu wohr.
Und Meta süng mi lies in’t Ohr:

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Fredi’s Droom

Text+Melodie:Dididoktor

Refr. : Fredi, du bist een fidelen Keerl.
Fredi, du mookst so veelet und heel.

1. Fredi leeg mool unnern Boom,
harr een wunnerschönen Droom.
Eene Muse küßte he,
leeg mit ehr oh jeminee,
ganz alleen in roden Klee.

2. Een Museum drömde he,
stunn nu dor an de Chaussee.
Dit Museum weer ganz schick,
proppevull und rund und dick,
weer sien schönstet Arster Glück.

3. Full mit Rammen, Hommer, Steen,
Forken Walzen, Schüffeln, Lehm.
Ool’t Geschirr ut Schuur und Böhn.
All dat Oole leeg hier schön,
jeder kunn sik dat besehn.

4. Nix keem weg, it bleev for jimmer,
for de Oolen und de Kinner.
Se verstoht wie’t fröher weer,
ohne Trecker , bloot mit Peer,
mit dat eenfache Geschirr.

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Wer weet, wer weet

Text+Melodie:Dididoktor

Refr.:Wer weet, wer weet, wer weet,
vondooge hier genau Bescheed.
Wat is in’t Leben denn dat Solt,
und wer de Welt tohoopen holt.

1. Wat hebb ik paukt, wat hebb ik lehrt.
Ik heff wie Faust soveel stodeert,
heff manchen Ooskroom utprobeert,
de reinste Wohrheit nie kapeert.

2. Ik dacht, ik moss nu allens weeten,
kunn mi mit all de Götter meeten.
Doch weet ik bloß `n lüttjet beten,
föhl mi so leer, heff veel vergeeten.

3. Von Vadder, Mudder hebb ik lehrt,
wat sik in’t Leben so gehört.
Se wiesten mi de schöne Eer.
Dat mök mi froh, wat will ik mehr.

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Du bist alleene gohn

Text+Melodie:Dididoktor

Refrain: Du bist alleene gohn.
Ik kann it nicht verstohn.

1. Ik hefft it gor nicht ohnt, dat keem so unvermood.
Mien Levdag nie so ploont, us ging dat jümmer good.
In Düstern nachts gings du, alleen den letzten Schritt.
Verschwunn weerst du im Nu, dien Engel nehm di mit.
Refr..

2. Hest „Tschüß“ mi ok nicht seggt, keen Tiet, denn du müsst gohn.
Dat is doch nicht gerecht, ik kann it nicht verstohn.
Du hest mi batz verlooten, so ohne eenen Söten.
Ik ween, kann di nicht footen, und nie mehr di bemöten.
Refr.

3. Dat Leben geiht doch wieter, de bunten Bloomen bleiht.
Wiet öber Land und Meer, de warmen Winde weiht.
De stolte Hohne kreiht, de Sünn an Heben gleuht.
De Buern den Weeten seiht, de Minsch sik bannig freut.

4. So ist de heele Welt, us schöne Eerden-Leben.
It ward soveel vertellt, und wi doot it beleben.
Vorbi de Tiet, vorbi, doch lange nicht vergeeten.
Ik drööm fooken von di, as weerst du noch bi mi.
Refr.

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In Golden City

Text+Melodie:Dididoktor

Refrain: In Golden City, in´e Hansestadt Bremen
dor kannst wat beleben und Spökeree seh´n.
Dor danzt de Deerns in Bikini,
op´n Disch in "Hot Pants" und Mini
Se willt de Keerls verführ´n,
in seeften Heeben Stüern

1. Dat ward nu ganz dunkel, de Lichter goht an
De Seebären uf´n Hooben, de tüffelt nu an.
De Gaststuuv klötert, se lacht und sind froh

2. Rekloome, de flackert, de Lichter brennt rot.
Matrosen mit Stoppelboort de kriegt bannig Mool.

Se spinnt Seemannsgoorn von Rio, Shanghai
und singt öber Deerns von Kiez und Hawaii

3. Wer Hunger hett kriegt hier Labskaus und veel Fisch,
ok Smuttool und Matjes ganz frisch op den Disch.
De Qualm brennt in´e oogen, de Musikbox blinkt.

4. Matrosen von wiether, hier föhlt se sik heel,
hebbt nu keene Sorgen, willt Spooß und dat Speel.
Se fiert tosoomen wie eene Familie,
mit Meta, Natascha, mit su und Ottilie

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